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	<title>pudoblog &#187; Neue neue neue Medien</title>
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	<description>friedrich lindenberg&#039;s weblog</description>
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		<title>Mein Freund der Tweet</title>
		<link>http://pudo.org/blog/2009/02/mein-freund-der-tweet/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 15:45:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich sage gerne böse Sachen über Twitter. Zum Beispiel dass man in 140 Zeichen weder ein Argument formulieren noch eines angreifen kann. Oder dass Twitter vermutlich der erste Webdienst ist, dessen User schneller verdummen können als RTL2-Zuschauer. Dass ich es also selber nutze kann ich nur rechtfertigen, indem ich eine „redeeming quality“ benenne, eine entschädigende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sage gerne böse Sachen über Twitter. Zum Beispiel dass man in 140 Zeichen weder ein Argument formulieren noch eines angreifen kann. Oder dass Twitter vermutlich der erste Webdienst ist, dessen User schneller verdummen können als RTL2-Zuschauer. Dass ich es also selber nutze kann ich nur rechtfertigen, indem ich eine „redeeming quality“ benenne, eine entschädigende Eigenschaft auf deren Basis mein Verhalten rational bleibt. Also los: <span id="more-155"></span></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-156" title="56c57ae6b756827c72be2b537ac1f8c904d2472b" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/02/56c57ae6b756827c72be2b537ac1f8c904d2472b-225x300.jpg" alt="56c57ae6b756827c72be2b537ac1f8c904d2472b" width="225" height="300" />Ich glaube, dass Twitter zum ersten Mal einen (post-ökonomischen?) Markt für digitale Information bereitstellt. Seine wesentlichen Eigenschaften sind: (1) er macht nicht nur das Angebot sondern auch die Nachfrage transparent; (2) er bietet Möglichkeiten zur Anbindung der notwendigen Logistik und (3) er berücksichtigt die Nichtrivalität in der Nutzung der vertriebenen Waren.</p>
<p>Zum ersten Punkt: im Gegensatz zur Mehrheit aller Weblogs und konventionellen Webseiten enthält jedes Twitter-Profil die Anzahl seiner Leser. Damit wird allerdings nicht nur – wie bei konventionellen Visitor-Statistiken – die Nachfrage nach der bisher zur Verfügung gestellten Information ausgedrückt, sondern auch die Nachfrage nach zukünftig bereitgestellten Informationen. Ein Follower ist daher ein wenig mit einem Investor vergleichbar: in der Hoffnung zu einem späteren Zeitpunkt einen Informationsgewinn zu erhalten stellt er seine Aufmerksamkeit in der Gegenwart zur Verfügung. (Ich habe wirklich keine Ahnung wovon ich rede. Aber es klingt ok, oder?) Damit steigt im Sinne eines Solidaritätsgutes auch der Wert der Information für deren andere Nutzer.</p>
<p>Zum zweiten Punkt, der Logistik: Twitter bindet sich mit besonderer Leichtigkeit in einen neueren Teil der Internet-Architektur ein, den ich gerne als das „<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Stream_processing">stream-basierte Web</a>“ bezeichnen möchte: anstatt dem gewohnten Pull-System des HTTP wird hier auf ein Publisher/Subscriber-Modell gesetzt, indem man einen gewissen Informationsstrom abonniert, um Neues fortan im Push-Verfahren zugestellt zu bekommen. Das pub/sub-Modell ist notwendig, um einen sinnvollen Ersatz für die aussterbenden Massenmedien (SCNR) konstruieren zu können. Deshalb ist es auch kein Zufall, dass die hier zugrundeliegende Technologie, RSS/Atom, aus dem Bereich der Weblogs, Podcasts und <a href="http://eztv.it">Torrent-Feeds</a> stammt. Mit der entstehenden Integration zwischen diesem Modell und der bestehenden Messaging-Infrastruktur durch XMPP/Jabber-<a href="http://xmpp.org/extensions/xep-0060.html">Erweiterungen für pub/sub</a> entsteht hier ein neues Paradigma der Informationsverteilung im Web. (Ok, der letzte Satz sollte in mein amtliches Bullshit-Führungszeugnis eingetragen werden. Er tut mir leid.)</p>
<p>Letztlich, die Nichtrivalität: die direkte Konsequenz aus dem Eingeständnis, dass Twitter im Prinzip in öffentlichen Gütern handelt ist das Fehlen eines monetären Gegenwertes für die bereitgestellte Information. Deshalb fällt es dem geneigten, aber vermutlich (wie ich) durch mindestens eine VWL-Vorlesung geschädigten Leser auch zunächst schwer, Twitter als Markt im ökonomischen Sinn anzuerkennen. (Überhaupt habe ich den Eindruck, dass es eine direkte Korrelation zwischen der Teilnahme an wirtschaftswissenschaftlichen Lehrveranstaltungen und Realitätsferne gibt.)</p>
<p>Interessant bleibt, dass die Nutzer hier dennoch bereit sind einen Gegenwert zu bieten, der ihnen nur begrenzt zu gebote steht. Ob man den Gegenwert, der auf Twitter gehandelt wird nun Aufmerksamkeit, Selbstwert oder Sozialkapital nennt, ist zweitrangig. Unsere Freunde aus Vertrieb und Werbung sind natürlich fest vom vertrauten Begriff der Aufmerksamkeit überzeugt, was auch erklärt warum sie mittlerweile mehr Microblogging als Koks nutzen. (Auch interessant: der Einfluss von Filtering-Tools auf den Wert eines Followers. Ich freu mich schon auf die Versuche, tweets mit DRM zu schützen um sicherzustellen, dass sie unmodifiziert und unaggregiert beim Opf&#8230; äh Follower ankommen.) Persönlich würde ich’s Sozialkapital taufen, obwohl Narzissmus 2.0 einen knappen zweiten Platz belegt. Aber das – Entschuldigung! – wird schon wieder böse.</p>
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		<title>DiKo: you = who? Notizen</title>
		<link>http://pudo.org/blog/2009/01/diko-you-who-notizen/</link>
		<comments>http://pudo.org/blog/2009/01/diko-you-who-notizen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 20:33:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue neue neue Medien]]></category>
		<category><![CDATA[blamieren2.0]]></category>
		<category><![CDATA[digitale kommunikation]]></category>
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		<description><![CDATA[Diesmal ein wenig zeitnäher: einige Notizen zur zweiten und letzten DiKo-Vorlesung von Martin und mir. Diesmal ging es um digitale Identität, soziale Netzwerke und Datenschutz. Achja und ich scheine mich geoutet zu haben. Oder so. Strange thing, that. 
Prezi-Fläche
Diesmal gibt es sogar Video, z.B. ein Flash-Video-File, 130MB. 
Quellen (immernoch kein wissenschaftliches Format, aber diesmal sieht es beinahe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal ein wenig zeitnäher: einige Notizen zur zweiten und letzten DiKo-Vorlesung von Martin und mir. Diesmal ging es um digitale Identität, soziale Netzwerke und Datenschutz. Achja und ich scheine mich geoutet zu haben. Oder so. Strange thing, that. </p>
<p><a href="http://prezi.com/4776/view/">Prezi-Fläche</a></p>
<p>Diesmal gibt es sogar Video, z.B. ein <a href="http://pudo.org/2009/01/DiKo/diko_you_is_who.flv">Flash-Video-File, 130MB</a>. </p>
<p><strong>Quellen</strong> (immernoch kein wissenschaftliches Format, aber diesmal sieht es beinahe so aus): </p>
<ul>
<li>Dirk Hardt auf der OSCON 2005: Identity 2.0, YouTube: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=RrpajcAgR1E">You don&#8217;t know Dick</a></li>
<li>Informationen des BMI <a href="http://www.eu2007.bmi.bund.de/cln_028/nn_662948/Internet/Navigation/DE/Themen/PaesseUndAusweise/PassAusweiswesen__node.html__nnn=true">zum Personalausweis</a></li>
</ul>
<p>AMW 05 auf Twitter:</p>
<ul>
<li><a href="http://pudo.org/2009/01/DiKo/amw05.png.zip">PNG-Grafik</a> (10MB, per Rechtsklick herunterladen)</li>
<li>Python-Skript <a href="http://pudo.org/2009/01/DiKo/amw05crawl.py">amw05crawl.py</a></li>
<li><a href="http://pudo.org/2009/01/DiKo/amw05.graphviz">Follower-Graph von AMW05</a> mit 2 Ebenen Tiefe, 13000 User und 22000 Kanten.</li>
</ul>
<p>Was ist ein Netzwerk:</p>
<ul>
<li>Wikipedia: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Graph_theory">Graph Theory</a> </li>
<li>Granovetter (1973): <a href="http://www.stanford.edu/dept/soc/people/mgranovetter/documents/granstrengthweakties.pdf">The Strength of Weak Ties</a>, American Journal of Sociology, Vol. 78</li>
<li>Granovetter (1983): <a href="http://www.si.umich.edu/~rfrost/courses/SI110/readings/In_Out_and_Beyond/Granovetter.pdf">SWT: A Network Theory Revisited</a>, Sociological Theory, Vol. 1</li>
<li>Rogers (2003): Diffusion of Innovations, Free Press</li>
<li>Milgram (1967): The Small World Problem, Psychology Today, Vol. 2</li>
<li><strong>B</strong><strong>arabasi (2002): Linked, Penguin (Ein sehr zugängliches Buch zu skalenfreien Netzen)</strong></li>
<li>Barabasi (2003): <a href="http://www.nd.edu/~networks/Publication%20Categories/01%20Review%20Articles/ScaleFree_Scientific%20Ameri%20288,%2060-69%20(2003).pdf">Scale-Free Networks</a>, Scientific American </li>
<li>CCNR: <a href="http://www.nd.edu/~networks/">Center for Complex Network Research</a>, Notre Dame Univ. </li>
<li>Berners-Lee (2007): <a href="http://www.w3.org/DesignIssues/Abstractions.html">Levels of Abstraction: Net, Web, Graph </a></li>
</ul>
<p>Sozialkapital &#8211; die in der Vorlesung zitierte Definition entstammte einem zusammenfassenden Text:</p>
<ul>
<li><strong>A</strong><strong>dler, Kwon (2002): Social Capital: Prospects for a New Concept.</strong> The Academy of Management Review, Vol. 27: <a href="http://www.jstor.org/stable/4134367">Kaufen</a> oder <a href="http://pudo.org/2009/01/DiKo/SC_Overview.pdf">klauen</a>. </li>
<li>Weiterhin kann ich folgenden <a href="http://pudo.org/2009/01/DiKo/SC_Suhrkamp.pdf">Ausschnitt aus einem Suhrkamp-Band von Bourdieu</a> empfehlen, obwohl seine hier vorgestellte Definition wesentlich engeschränkter und weniger präzise ist.</li>
<li>&#8220;<a href="http://pudo.org/2009/01/DiKo/SC_Network.pdf">The Network Structure of Social Capital</a>&#8221; (Burt, 2000): hier wird eine direkte Beziehung zwischen Netzwerktheorie und Sozialkapital hergestellt.</li>
<li>Lin, 2001: Social Capital: A Theory of Social Structure and Action, Cambridge U. Press: Umfangreiches &#8220;Standardwerk&#8221; zum Thema.</li>
</ul>
<p>Topologien für Soziale Netzwerke:</p>
<ul>
<li><strong>Zentralisierte Systeme</strong>: <a href="http://developers.facebook.com/connect.php">Facebook Connect</a>, <a href="http://developer.myspace.com/Community/blogs/devteam/archive/2008/12/09/introducing-the-myspace-open-platform-and-myspaceid.aspx">MySpace ID</a>, <a href="https://accountservices.passport.net/ppnetworkhome.srf?vv=600&amp;lc=1033">Microsoft Passport</a></li>
<li><strong>Dezentralisierte Standards</strong>:</li>
<li><a href="http://openid.net/what/">OpenID</a></li>
<li><a href="http://oauth.net/">OAuth</a></li>
<li><a href="http://microformats.org/">Microformats</a>: <a href="http://microformats.org/wiki/hcard">hCard</a>, <a href="http://gmpg.org/xfn">XFN</a></li>
<li><a href="http://www.foaf-project.org/">FoaF</a></li>
<li><a href="http://portablecontacts.net/">PortableContacts</a></li>
<li><a href="http://xmpp.org/">XMPP (aka Jabber)</a></li>
<li>tbd. <a href="http://therealmccrea.com/2009/01/08/live-blogging-from-the-activity-streams-meetup/">Activity Streams</a></li>
<li><a href="http://web.resource.org/rss/1.0/">RSS</a>/<a href="http://bitworking.org/projects/atom/draft-ietf-atompub-protocol-06.html">Atom</a></li>
<li><a href="http://www.socialtext.net/ssa/index.cgi?whuffie">Whuffie</a> (Konzept aus <a href="http://craphound.com/down/download.php">Down and out in the Magic Kindom</a> v. <a href="http://boingboing.net/">C. Doctorow</a>)</li>
<li><a href="https://github.com/">GitHub</a>: Dezentrale Dateiverwaltung (i.e. Code), siehe auch: <a href="http://git-scm.com/">Git</a>, <a href="http://www.selenic.com/mercurial/wiki/">Mercurial</a>, <a href="http://bazaar-vcs.org/">Bazaar</a></li>
<li>insgesamt: <a href="http://code.google.com/apis/opensocial/">OpenSocial</a> (Google), <a href="http://diso-project.org/">DiSo</a> (ein paar deutsche Hacker), <a href="http://appleseed.sourceforge.net/">Appleseed</a></li>
</ul>
<p>Datenschutz und Privatsphäre:</p>
<ul>
<li>Plomlompom auf dem 25C3: <a href="http://events.ccc.de/congress/2008/Fahrplan/attachments/1222_postprivacy.pdf">Embracing Post-Privacy</a></li>
<li>Facebook: <a href="http://works.bepress.com/cgi/viewcontent.cgi?article=1019&amp;context=james_grimmelmann">Privacy</a></li>
<li>Def. <a href="http://plato.stanford.edu/entries/privacy/">Privacy (Stanford Dictionary of Philosophy)</a></li>
<li><a href="http://wearcam.org/sousveillance.htm">Sousveillance</a> vs. <a href="http://wearcam.org/anonequity.htm">Equiveillance</a> </li>
</ul>
<p><span> </span></p>
<p><span> </span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>DiKo: free = rich Notizen</title>
		<link>http://pudo.org/blog/2009/01/diko-free-rich-notizen/</link>
		<comments>http://pudo.org/blog/2009/01/diko-free-rich-notizen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 19:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue neue neue Medien]]></category>
		<category><![CDATA[blamieren2.0]]></category>
		<category><![CDATA[digitale kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[web2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein wenig spät hier der Link zur DiKo-Vorlesung zum Thema &#8220;commons-based peer production&#8221;, die Martin und ich am vergangenen Dienstag gehalten haben:

Prezi-Fläche

 
Wie es sich für gute möchtegern-Akademiker gehört haben wir natürlich ein paar Quellen (Update: nö, das sind keine wirklichen Zitate, sondern Anregungen zum Weiterlesen): 

Barlow: Declaration of Independence (of Cyberspace) 
Information wants to be free  
Eric Raymond: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wenig spät hier der Link zur DiKo-Vorlesung zum Thema &#8220;commons-based peer production&#8221;, die Martin und ich am vergangenen Dienstag gehalten haben:</p>
<ul>
<li><a href="http://prezi.com/3608/" target="_blank">Prezi-Fläche</a></li>
</ul>
<p> </p>
<p>Wie es sich für gute möchtegern-Akademiker gehört haben wir natürlich ein paar Quellen (<strong>Update: </strong>nö, das sind keine wirklichen Zitate, sondern Anregungen zum Weiterlesen): </p>
<ul>
<li>Barlow: <a href="http://homes.eff.org/~barlow/Declaration-Final.html">Declaration of Independence (of Cyberspace)</a> </li>
<li>Information <a href="http://www.anu.edu.au/people/Roger.Clarke/II/IWtbF.html">wants to be free</a>  </li>
<li><strong>Eric Raymond: </strong><strong><a href="http://catb.org/~esr/writings/cathedral-bazaar/">The Cathedral and the Bazaar</a></strong> </li>
<li><strong>Lawrence Lessig</strong> (Permission Culture vs. <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://remix.lessig.org/">Remix</a></span> Culture): <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://www.free-culture.cc/freeculture.pdf">Free Culture</a></span> </li>
<li>Weinberger: <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://www.everythingismiscellaneous.com/wp-content/samples/eim-sample-chapter1.html">Ordnung im Web</a></span> </li>
<li>CBPP in Bezug auf Lernen: <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://www.itofisher.com/mito/publications/">Mimi Ito</a></span> (insb. <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://digitalyouth.ischool.berkeley.edu/files/report/digitalyouth-TwoPageSummary.pdf">digital youth</a></span>)</li>
<li><strong>Shirky: Here Comes Everybody</strong>: <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/Here-Comes-Everybody-Organizing-Organizations/dp/1594201536/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1232222768&amp;sr=8-1">Amazon</a></span> (&#8221;Hauptquelle&#8221;: etwa 50% des Referats werden hier in der einen oder anderen Form behandelt.)
<ul>
<li>Here Comes Everybody Links <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://mymindonbooks.com/?p=541">I</a></span> , <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://mymindonbooks.com/?p=542">II</a></span>  </li>
<li><span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://shirky.com/writings/weblogs_publishing.html">Über Weblogs</a></span>  und <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://www.shirky.com/writings/ontology_overrated.html">Ontologien</a></span></li>
<li>Shirky zu den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=A_0FgRKsqqU">4 Ebenen der Kollaboration</a> </li>
<li><span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://www.youtube.com/watch?v=Xe1TZaElTAs">Love, Internet Style</a></span></li>
<li><span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://www.youtube.com/watch?v=AyoNHIl-QLQ">Where do people find the time?</a></span> </li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li>Bruce <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://odeo.com/episodes/10977593-Bruce-Sterling-SXSW-2007">Sterling auf der SXSWi 2007</a></span>: &#8220;Hauptquelle&#8221;: die anderen 50% des Referats sind von hier geklaut <img src='http://pudo.org/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </li>
<li><strong>Benkler The Wealth of Networks: </strong>(<span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://benkler.org/Benkler_Wealth_Of_Networks.pdf">Buch als PDF</a></span>), <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://yupnet.org/benkler/archives/13#12">Ein sehr lesenswertes Kapitel</a></span>
<ul>
<li>Auch: <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://www.benkler.org/CoasesPenguin.html">Coase 2.0 (Coase&#8217;s Penguin)</a></span> </li>
</ul>
</li>
<li>Hardin: The Tragedy of the Commons: PDF <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://www.garretthardinsociety.org/articles/art_tragedy_of_the_commons.html">1968 (Science)</a></span> </li>
<li>vs. Bricklin: <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://www.bricklin.com/speeches/c-of-c/">Cornucopia of the Commons</a></span> </li>
<li>Zittrain: The Future of the Internet (and how to Stop it):  S. 70ff: <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://futureoftheinternet.org/static/ZittrainTheFutureoftheInternet.pdf">Download PDF</a></span> </li>
<li><a href="http://cyber.law.harvard.edu">Berkman Center </a></li>
</ul>
<p> </p>
<p>RfC!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>DiKo: Vorwärts, Genossen!</title>
		<link>http://pudo.org/blog/2008/11/diko-das-institut-hat-immer-recht/</link>
		<comments>http://pudo.org/blog/2008/11/diko-das-institut-hat-immer-recht/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 08:54:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[digitale kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[humppa]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich die Veranstaltung Digitale Kommunikation an dieser Stelle in den vergangenen Wochen mit großem Gusto gegeißelt habe ist es nur fair wenn hier auch mal was positives erscheint. Und nachdem die Dozenten in der gestrigen Vorlesung ankündigten, dass es keine verbindliche Klausur geben wird (so das IfMK sich nicht im politischen Grabenkampf zu ergötzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2008/11/homepage-vorwaerts.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-99" title="homepage-vorwaerts" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2008/11/homepage-vorwaerts-300x202.jpg" alt="" width="240" height="162" /></a>Nachdem ich die Veranstaltung <a href="http://www.tu-ilmenau.de/fakmn/Digitale-Kommunikati.8349.0.html">Digitale Kommunikation</a> an dieser Stelle in den vergangenen Wochen mit großem Gusto gegeißelt habe ist es nur fair wenn hier auch mal was positives erscheint. Und nachdem die Dozenten in der gestrigen Vorlesung ankündigten, dass es keine verbindliche Klausur geben wird (so das IfMK sich nicht im politischen Grabenkampf zu ergötzen plant) ist Digitale Kommunikation genau das, was eine Veranstaltung zum Thema meiner Meinung nach sein sollte: Jazz.</p>
<p>Nachdem wir die ökonomischen und technischen Basics in den jeweiligen Fachvorlesungen gepaukt haben finde ich eine Veranstaltung in der wir ohne Schwimmflossen einach mal die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=a8AtVBQ8MBE#t=21m18s">verschiedenen Aspekte</a> digitaler Services erkunden gerechtfertigt. Dass diese Freiheit Resultat eines gewissen Planungsdefizits ist würde ich in diesem Zusammenhang dann in die Schublade &#8220;interessante Zufälle/Fächer die ihrem Gegenstand näher sind als sie sein sollten/The Vorlesung is us(ing you)&#8221; einordnen.</p>
<p>Natürlich gibt es immer ein Problem mit Jazz: es ist nicht wirklich <a href="http://www.humppa.com/humppaenglish.html">normale Musik</a> und ziemliche Geschmackssache. Das heutige Seminar wird dieser Tatsache vermutlich erneut zum Opfer fallen.</p>
<p>Dass <a href="http://blog.storbeck.me/">Herr Storbeck</a> und meine Wenigkeit zudem eventuell die Option haben werden, einige uns besonders wichtige Aspekte der digitalen Welt in die Vorlesung einzubringen, reizt natürlich besonders. Aber dazu hoffentlich im Dezember mehr.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>DiKo: pädagogisches Potpourri</title>
		<link>http://pudo.org/blog/2008/10/diko-padagogisches-potpourri/</link>
		<comments>http://pudo.org/blog/2008/10/diko-padagogisches-potpourri/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 13:22:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue neue neue Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Meine Blogs fange ich gerne an indem ich sage worum es geht. Diesmal ist das nicht ganz einfach. Um eine Vorlesung, das wissen wir. Und um Sozialwissenschaft. Irgendwie. 
Vielmehr werde ich leider wohl nicht mitnehmen aus der zweiten Realvorlesung zur digitalen Kommunikation. Dabei kam noch einiges mehr zur Sprache, z.B. eine &#8211; was sag ich? zwei! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Blogs fange ich gerne an indem ich sage worum es geht. Diesmal ist das nicht ganz einfach. Um eine <a href="http://www.tu-ilmenau.de/fakmn/uploads/media/VL2.pdf">Vorlesung</a>, das wissen wir. Und um Sozialwissenschaft. Irgendwie. </p>
<p>Vielmehr werde ich leider wohl nicht mitnehmen aus der zweiten Realvorlesung zur digitalen Kommunikation. Dabei kam noch einiges mehr zur Sprache, z.B. eine &#8211; was sag ich? zwei! &#8211; Taxonomie(n) der modernen Wissenschaft, Searles&#8217; Sprechakttheorie, einige Theorien von Prof. Döring zur (digitalen) Identität und, wo wir grade dabei sind, Medienwahlmodelle. Zu jedem dieser Themen haben wir &#8211; in starken 66 Minuten &#8211; etwa so viel gehört wie man eben dem jeweils zutreffenden Wikipedia-Artikel im Abschnitt über dem Knick entnehmen kann. Dass wir die meisten dieser Themen in den ersten beiden Semestern unseres Studiums schon mal (ausführlicher) behandelt hatten ist sicher auch kein Zufall. </p>
<p>Das Dilemma lässt sich, vermute ich, auf den Begriff der <em>Interdisziplinarität </em>zurückführen. Und so sehr ich davon begeistert bin, das Thema digitale Kommunikation interdisziplinär anzugehen: es ist zu umfangreich. Digitale Kommunikation ist Träger der drittgrößten Industrie dieses Planeten, Konsument unserer wachen Zeit, Thema des Studiums AMW. Also muss man sich etwas heraussuchen: Mensch-Maschine Interaktion. Mensch-Mensch Interaktion. Digitales Wirtschaften (can you say Finanzkrise? Scheinbar wurden die Credit Default Swaps welche AIG in die Insolvenz geworfen haben per Instant Messenger abgeschlossen). Digitale Kooperation. Und dieses Thema muss dann aus drei (oder mehr) Winkeln angeleuchtet werden. </p>
<p>Was wir heute erlebt haben war das genaue Gegenteil: hundert Themen wurden mit dem Suchscheinwerfer sozialwissenschaftlichen Vokabulars überflogen, nicht einmal mit dem Hämmerchen theoretischer Kritik angekratzt. Für die KW 45 und 46 ist das gleiche aus ökonomischer und technischer Perspektive angekündigt. Helfe uns Gott, wenn es da genauso zugeht und die ökonomischen Theorien aus BWL, VWL, Medienöknonomie oder Medienmanagement wieder in der Wikipedia-Fassung drankommen. Oder die Inhalte aus der Informationstechnik, Medientechnik, Telematik und den ElDoks. </p>
<p>Dabei stehen die Themenpakete auf dem <a href="http://amwiki.de/display/AMW/Digitale+Kommunikation">Plan</a>, um die es gehen sollte: Interaktivität. Soziale Beziehungen. Governance. Digital Divide und digital Natives. Jedes dieser Themen könnte man mit zwei oder drei Vorlesungen versehen. Tun wir noch commons-based peer production, die Frage nach den Nachrichten der Zukunft und ein wenig geistiges Eigentum in den Mix und es wird wirklich spannend. Und bitte hört mit diesem abtörnenden Vorspiel auf. </p>
<p>Abschliessend: ich finde es schade wenn sich das Gefühl, mit dem man in eine Vorlesung geht, zunehmend von intensivem Interesse in (ebenso intensive) Angst wandelt. Nicht nur macht es unbehaglich, in solch einer Vorlesung zu sitzen &#8211; die Idee, zu diesem diffusen Schlachtfeld der Ideen eine benotete Klausur zu schreiben ist regelrecht unheimlich. Das Problem ist nicht, nicht lernen zu wollen. Das Problem ist, nicht zu wissen was zu lernen ist. </p>
<p>Vielleicht sollten die zuständigen Lehrkräfte über eine alternative Prüfungsleistung nachdenken. Denn wenn ihr Teil des akademischen Spiels &#8211; eine Hürde aufzustellen &#8211; nicht geleistet wurde, dann ist es unfair von uns den Sprung zu erwarten.</p>
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		<title>DiKo: E-Portfolios sind mehr?</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 08:04:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der erste Educast der Vorlesung Digitale Kommunikation setzt sich mit dem Thema E-Portfolios auseinander.  Klaus Himpsl von der Universität Krems stellte das Thema als Gastdozent per Flash-Podcast vor.

Zunächst werden einige EU-Projekte zum Thema lebenslanges Lernen u. E-Portflios vorgestellt, deren Relevanz zunächst nicht offensichtlich wird: Wir wollen verstehen was es ist, nicht dass es sieben Milliarden kostet  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Educast der Vorlesung <em>Digitale Kommunikation</em> setzt sich mit dem Thema <strong>E-Portfolios </strong>auseinander.  Klaus Himpsl von der Universität Krems stellte das Thema als Gastdozent per Flash-Podcast vor.</p>
<ul>
<li>Zunächst werden einige EU-Projekte zum Thema lebenslanges Lernen u. E-Portflios vorgestellt, deren Relevanz zunächst nicht offensichtlich wird: Wir wollen verstehen was es ist, nicht dass es sieben Milliarden kostet <img src='http://pudo.org/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />   </li>
<li>Ziel eines E-Portfolios soll der (reformpädagogische) Wechsel von der Leistungsfeststellung zur Leistungsdarstellung sein. Mir ist leider undeutlich wieso eine Kontrolle der vorhandenen &#8220;Defizite&#8221; abzulehnen ist und wie genau eine Kompetenzorientierung zu einer Bewertung der Lernleistung beiträgt. </li>
<li>Metalernen und ein Fokus auf den Lernprozess leuchten zunächst ein, meine Frage ist jedoch: wie verhindere ich, dass der Prozess das Ergebnis in der Aufmerksamkeit verdrängt? Das Ziel Literacy zu lehren ist plausibel &#8211; aber zu welchem Preis? Mediatisiertes Lernen ist immer hauptsächlich Medien-lernen und damit gerät &#8211; zumindest in meiner Erfahrung &#8211; oft das eigentliche Ziel schnell aus den Augen. </li>
<li>Die zentrale Gliederungsfolie steht in ihrere Mehrdimensionalität einigen heftigeren Versionen der physischen Welttheorien nichts nach (11 Dimensionen, nach letzter Schätzung). Ob hier Möglichkeiten, Argumente oder Buzzwords gesammelt werden ist mir noch nicht ganz klar. </li>
<li>Die Vorstellung von E-Portfolios in Unternehmen scheint mir ein wenig spooky &#8211; hier wird eine Form der persönlichen Transparenz behandelt mit der ich mich nicht zu schnell anfreunden kann. Natürlich brauchen Manager (usw.) eine Möglichkeit die Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter einzuschätzen &#8211; ob für diesen Prozess jedoch ein E-Portfolio-Striptease notwendig ist? Vielleicht sollte acuh grade hier auf eine externe Einschätzung zurückgegriffen werden. </li>
<li>Der rapide Zerfall des Begriffs E-Portfolio nach der &#8220;<em>Was ist es?</em>&#8220;-Frage ist eindrucksvoll. Die &#8220;<em>eine Homepage auf der ich sage was ich kann und auf die Beweise verlinke</em>&#8220;-Definition drängt sich doch ein wenig auf. </li>
<li><strong>Idee</strong>: gibt es parallelen zwischen E-Portfolios und Code Review? Ist <a href="http://www.atlassian.com/software/crucible/">Crucible</a> ein Lerntool? Das wiederspricht zwar ein wenig dem laissez-faire Prinzip eines Lernenden-Blogs, macht aber aus Perspektive eines Schulbetriebs vielleicht durchaus Sinn?</li>
<li><em>Making learning visible</em> ist eine nette Pointe, die auch gleich die beiden zentralen Fragen irgendwie mit aufwirft: Bedeutet <em>visible </em>gleichzeitig <em>better</em>? Mein Verdacht ist: ja, aber die Vorlesung war eher auf den Präsentationspart fokussiert als auf den pädagogischen (oder hab ich was verpasst?). Zum anderen: wie gut kann die Sichtbarkeit meines Lernens aus meiner Lernaktivität ohne mein Zutun abgeleitet werden?Letztlich will ich ja kein Präsentationsportfolio anlegen, sondern ich will, dass mein Arbeitsportfolio in einer anderen Sichtweise extern zur Präsentation dienen kann. </li>
</ul>
<p>Insgesamt eine schöne Einführung in die E-Portfolios, die deren Nutzen als Präsentations- und Dokumentationstools gut darstellt aber m.E. ein bisschen zu wenig auf pädagogische Grundlagen eingeht.</p>
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