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	<title>pudoblog</title>
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	<description>friedrich lindenberg's weblog</description>
	<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 09:59:02 +0000</pubDate>
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		<title>Einmal Webservice schreiben, bitte&#8230;</title>
		<link>http://pudo.org/blog/2008/12/einmal-webservice-schreiben-bitte/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 09:57:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[&#8230; danach schreib ich ne Bachelorarbeit, versprochen!
 
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2008/12/picture-18.png"><img class="size-medium wp-image-126 aligncenter" title="status" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2008/12/picture-18-300x61.png" alt="" width="300" height="61" /></a>&#8230; danach schreib ich ne Bachelorarbeit, versprochen!</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
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		<title>Zeitungssterben: death to the infidels?</title>
		<link>http://pudo.org/blog/2008/12/zeitungssterben-death-to-the-infidels/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 19:41:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn an einem einzigen Tag die Tribune Company (mit Chicago Tribune und LA Times) bankrupt geht und die New York Times Company eine Hypothek auf das eigene Hauptquartier aufnehmen muss, dann braucht man keine Deutung: der US-amerikanischen Zeitungslandschaft geht es ziemlich mies. 
Die genannten Gründe sind immer die drei gleichen: die Finanzkrise zerstört nicht nur die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2008/12/failwhale.png"><img class="alignright size-medium wp-image-124" title="failwhale" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2008/12/failwhale-300x225.png" alt="" width="300" height="225" /></a>Wenn an einem einzigen Tag die Tribune Company (mit Chicago Tribune und LA Times) <a href="http://dealbook.blogs.nytimes.com/2008/12/08/tribune-files-for-bankruptcy/">bankrupt geht</a> und die New York Times Company eine <a href="http://www.marketwatch.com/news/story/new-york-times-co-prudence/story.aspx?guid=%7BBB2CCF9C-8221-4194-8054-55724D5B3C87%7D&amp;dist=msr_15">Hypothek auf das eigene Hauptquartier</a> aufnehmen muss, dann braucht man keine Deutung: der US-amerikanischen Zeitungslandschaft geht es ziemlich mies. </p>
<p>Die genannten Gründe sind immer die drei gleichen: die Finanzkrise zerstört nicht nur die Möglichkeiten zur Finanzierung sondern auch den Werbemarkt und sinkende Abonnentenzahlen reduzieren das Einkommen der betroffenen Unternehmen. Gleichzeitig ist das Online-Geschäft der Zeitungen noch immer nicht profitabel, während die Werbedollars ins Internet abwandern.</p>
<p>Und während ich eine solche Entwicklung abstrakt schon eine Weile angenommen habe, bin ich überrascht wie schnell es nun abwärts geht. Nicht zuletzt, weil es noch kein voll entwickeltes Substitutionsprodukt zum Qualitätsjournalismus gibt. Das macht die Situation nicht nur für die betroffenen Unternehmen, sondern auch für die Bürger der USA besonders unangenehm. Solch einen Ersatz hatte man schliesslich immer <a href="http://epic.makingithappen.co.uk/">irgendwie angenommen</a> - aber HuffPo, DailyKos oder Drudge können diese Lücke ebenso wenig füllen wie die online-only-Ausgaben der traditionellen Zeitungen (siehe CSMonitor). Da muss selbst ich als hartgesottener Digitalisierungsfan die Handbremse ziehen und Bauchschmerzen bekommen. </p>
<p>Es wird also dringend Zeit, dass die reddit- und Digg-Leute mal die Köpfe zusammenstecken und eine Social-News-Seite entwickeln, die nicht innerhalb von Monaten zum Trollzoo degeneriert. Vielleicht sollten sie da Heise fragen.</p>
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		<title>MedienBewusst: das Portal</title>
		<link>http://pudo.org/blog/2008/12/medienbewusst-das-portal/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 12:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Am vergangenen Donnerstag startete mit medienbewusst.de ein neues Portal im AMW-Umfeld. Mit dem Ziel, die &#8216;breite Öffentlichkeit&#8217; über den Umgang von Kindern mit Medien zu informieren wurde die Seite von einigen fleißigen Kommilitonen als Medienprojekt umgesetzt. 
Ich muss zugeben: ich bin beeindruckt von dem Aufwand, der mit diesem Portal betrieben wurde. Sponsoren wurden gefunden, prominente Schirmherren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Donnerstag startete mit <a href="http://www.medienbewusst.de/">medienbewusst.de</a> ein neues Portal im AMW-Umfeld. Mit dem Ziel, die &#8216;breite Öffentlichkeit&#8217; über den Umgang von Kindern mit Medien zu informieren wurde die Seite von einigen fleißigen Kommilitonen als Medienprojekt umgesetzt. </p>
<p>Ich muss zugeben: ich bin beeindruckt von dem Aufwand, der mit diesem Portal betrieben wurde. Sponsoren wurden gefunden, prominente Schirmherren und - am wichtigsten - die Seite startete mit einem umfangreichen Ausgangsset von Artikeln. So umfangreich, dass man beinahe ein wenig verloren geht in den vielen Themengebieten und Texten.</p>
<p>Dieser Eindruck entsteht für mich jedoch auch dadurch, dass ich nicht zur Zielgruppe der Seite gehöre: weder habe ich ein Kind, eine Schulklasse zu unterrichten oder einen Kindergarten in meiner Gewalt. Da liegt vielleicht auch ein wenig das Problem der Seite: ich glaube das Portal hat keine richtige Niche für sich gefunden. Angesprochen werden sollen alle, die mit Kindern zu tun haben, Inhalte reichen von Wissenschaft bis Popkultur, bezogen auf ein sehr weites Spektrum unterschiedlicher Medien und die Seite selbst lässt sich sowohl als journalistisches Online-Magazin, Diskussionsforum, Promi-Charity oder gar PR-Publikation einer Branche verstehen. </p>
<p>Diese &#8220;ganz große Klammer&#8221; wirkt daher noch ein wenig gestelzt: die Seite wirkt zu journalistisch um eine eigene Community einzuladen, zu peppig um als Quelle wissenschaftlicher Ergebnisse Vertrauen zu erwecken und zu synthetisch um Eltern emotional anzusprechen. Schuld an letzterem sind vor allem die vielen Stock Fotos, die geschminkte Kinder in einer Welt ohne visuelle Tiefe darstellen - eine gefährliche Metapher.</p>
<p>Vielleicht muss man ein wenig kleiner ansetzen: ein Online-Magazin über Internet und Handy für interessierte Eltern. Wenn das Portal sich so einschränkt erleichtert das nicht nur den Zugriff zu inhaltlicher Tiefe, man kann auch eine bessere Navigation erstellen, die sich an Fragen orientiert die Eltern leicht beantworten können: Welche Medien nutzt mein Kind? Wie alt ist es? Was ist meine Sorge? </p>
<p>Das soll mich jedoch nicht von einem positiven Fazit abhalten: mit dem richtigen SEO kann <a href="http://medienbewusst.de">medienbewusst.de</a> einen sehr wertvollen Beitrag zum Sortiment der im Web verfügbaren Informationen zu bestimmten medienpädagogischen Fragestellungen leisten. Ob es sich bei diesen Beiträgen dann jedoch um Feuilleton oder Populärwissenschaft handelt, sollte dabei noch klarer gestellt werden um medienbewusst als Marke zu etablieren.</p>
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		<title>Web 2.0-Bäumchen</title>
		<link>http://pudo.org/blog/2008/12/web-20-baumchen/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 11:12:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Sonntag morgen ist Datenordnenzeit. Immer eine leicht deprimierende Erfahrung, wenn man dabei auf hierarchische Systeme wie Dateisysteme oder (in diesem Fall) die in Safari integrierte Bookmark-Funktionalität angewiesen ist.

Aber, Hoffnung naht: ein nettes datenbankgemischtes Dateisystem wird spätestens in Windows 8, nein sagen wir 9 verfügbar. Und wenn del.icio.us (bzw. das zugehörige Safari-Plugin) sich irgendwann damit abfindet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sonntag morgen ist Datenordnenzeit. Immer eine leicht deprimierende Erfahrung, wenn man dabei auf hierarchische Systeme wie Dateisysteme oder (in diesem Fall) die in Safari integrierte Bookmark-Funktionalität angewiesen ist.<br />
<a href="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2008/12/picture-3.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-112" title="picture-3" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2008/12/picture-3.png" alt="" width="452" height="88" /></a><br />
Aber, Hoffnung naht: ein nettes datenbankgemischtes Dateisystem wird spätestens in Windows 8, nein sagen wir 9 verfügbar. Und wenn del.icio.us (bzw. das zugehörige Safari-Plugin) sich irgendwann damit abfindet, dass es keinen Sinn macht 500 Tags in einem Dropdown anzuzeigen, wird vielleicht auch das noch für mich als Infomessy nutzbar.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Searching for the mouse&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 21:34:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[
&#8220;As todays four-year-olds know: if a monitor ships without a mouse, it ships broken.&#8221;: Clay Shirky auf der Web2Expo in SF und in Hochform  Es ist einfach eine Freude, den Mann sprechen zu hören! 
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="320" height="242" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://blip.tv/play/AbTSFIa8DQ" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="320" height="242" src="http://blip.tv/play/AbTSFIa8DQ"></embed></object><br />
&#8220;As todays four-year-olds know: if a monitor ships without a mouse, it ships broken.&#8221;: Clay Shirky auf der Web2Expo in SF und in Hochform <img src='http://pudo.org/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> Es ist einfach eine Freude, den Mann sprechen zu hören! </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Codewut</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 21:27:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Nicht wirklich medienwissenschaftlich hat sich für mich bislang der Dezember angelassen. Wo eigentlich meine Bachelorarbeit und der normale Uni-Betrieb im Vordergrund stehen sollte hat sich ein kleines, aber extrem zeitaufwändiges Hobby-Projekt mittlerweile in den Vordergrund gedrängt. 
Und obwohl es sich dabei eigentlich um ein top-geheimes Undercovervorhaben handelt, wissen die meisten Leser dieses Blogs ohnehin, worum es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2008/12/pudo-250x250.png"><img class="alignright size-full wp-image-104" title="pudo-250x250" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2008/12/pudo-250x250.png" alt="" width="250" height="250" /></a>Nicht wirklich medienwissenschaftlich hat sich für mich bislang der Dezember angelassen. Wo eigentlich meine Bachelorarbeit und der normale Uni-Betrieb im Vordergrund stehen sollte hat sich ein kleines, aber extrem zeitaufwändiges Hobby-Projekt mittlerweile in den Vordergrund gedrängt. </p>
<p>Und obwohl es sich dabei eigentlich um ein top-geheimes Undercovervorhaben handelt, wissen die meisten Leser dieses Blogs ohnehin, worum es geht: den whuffie dispenser, mittlerweile aka &#8220;reputes&#8221;. Mehr Informationen dazu, was ein &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Whuffie">whuffie</a> dispenser&#8221; ist, warum ich einen baue und wie der funktioniert wird es hier wohl bald geben. </p>
<p>Nicht vorenthalten wollte ich den werten Lesern dieses Blogs allerdings die obige Grafik, die von der aktuellen alpha-Version generiert wurde. Wer herausfindet, was es ist bekommt einen Glühwein von mir ausgegeben <img src='http://pudo.org/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>DiKo: Vorwärts, Genossen!</title>
		<link>http://pudo.org/blog/2008/11/diko-das-institut-hat-immer-recht/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 08:54:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[digitale kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich die Veranstaltung Digitale Kommunikation an dieser Stelle in den vergangenen Wochen mit großem Gusto gegeißelt habe ist es nur fair wenn hier auch mal was positives erscheint. Und nachdem die Dozenten in der gestrigen Vorlesung ankündigten, dass es keine verbindliche Klausur geben wird (so das IfMK sich nicht im politischen Grabenkampf zu ergötzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2008/11/homepage-vorwaerts.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-99" title="homepage-vorwaerts" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2008/11/homepage-vorwaerts-300x202.jpg" alt="" width="240" height="162" /></a>Nachdem ich die Veranstaltung <a href="http://www.tu-ilmenau.de/fakmn/Digitale-Kommunikati.8349.0.html">Digitale Kommunikation</a> an dieser Stelle in den vergangenen Wochen mit großem Gusto gegeißelt habe ist es nur fair wenn hier auch mal was positives erscheint. Und nachdem die Dozenten in der gestrigen Vorlesung ankündigten, dass es keine verbindliche Klausur geben wird (so das IfMK sich nicht im politischen Grabenkampf zu ergötzen plant) ist Digitale Kommunikation genau das, was eine Veranstaltung zum Thema meiner Meinung nach sein sollte: Jazz.</p>
<p>Nachdem wir die ökonomischen und technischen Basics in den jeweiligen Fachvorlesungen gepaukt haben finde ich eine Veranstaltung in der wir ohne Schwimmflossen einach mal die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=a8AtVBQ8MBE#t=21m18s">verschiedenen Aspekte</a> digitaler Services erkunden gerechtfertigt. Dass diese Freiheit Resultat eines gewissen Planungsdefizits ist würde ich in diesem Zusammenhang dann in die Schublade &#8220;interessante Zufälle/Fächer die ihrem Gegenstand näher sind als sie sein sollten/The Vorlesung is us(ing you)&#8221; einordnen.</p>
<p>Natürlich gibt es immer ein Problem mit Jazz: es ist nicht wirklich <a href="http://www.humppa.com/humppaenglish.html">normale Musik</a> und ziemliche Geschmackssache. Das heutige Seminar wird dieser Tatsache vermutlich erneut zum Opfer fallen.</p>
<p>Dass <a href="http://blog.storbeck.me/">Herr Storbeck</a> und meine Wenigkeit zudem eventuell die Option haben werden, einige uns besonders wichtige Aspekte der digitalen Welt in die Vorlesung einzubringen, reizt natürlich besonders. Aber dazu hoffentlich im Dezember mehr.</p>
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		<title>Der Kult der Demokratisierung</title>
		<link>http://pudo.org/blog/2008/11/der-kult-der-demokratisierung/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 21:28:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ 
Die Konferenz zu Computervermittelter Kommunikation am IfMK begann heute mit einer Keynote des amerikanischen Dotcom-Exunternehmers und Internet-Kritikers Andrew Keen. In seinem Vortrag argumentierte Keen zum Thema Politik 2.0 - obwohl es auch der ein oder andere Gedankengang aus seinem furchtbaren Buch &#8220;The Cult of the Amateur&#8221; in die Rede schaffte.

Grob zusammengefasst versuchte Keen darzulegen, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p>Die <a href="http://www2.tu-ilmenau.de/cvk08/CVK_2008/Startseite.html">Konferenz zu Computervermittelter Kommunikation</a> am IfMK begann heute mit einer Keynote des amerikanischen Dotcom-Exunternehmers und Internet-Kritikers <a href="http://andrewkeen.typepad.com/">Andrew Keen</a>. In seinem Vortrag argumentierte Keen zum Thema Politik 2.0 - obwohl es auch der ein oder andere Gedankengang aus seinem furchtbaren Buch &#8220;The Cult of the Amateur&#8221; in die Rede schaffte.</p>
<p><span id="more-90"></span></p>
<p>Grob zusammengefasst versuchte Keen darzulegen, dass die technische Entwicklung im Web im Kontext der gesellschaftlichen <em>Demokratisierung </em>zu sehen sei. Unter Demokratisierung versteht Keen eine &#8216;libertäre Augenwischerei&#8217;, die sich im 20. und 21. Jahrhundert in drei Phasen entwickelt hat: zunächst politisch, in der Gegenkultur der sechziger Jahre; anschliessend als ökonomische Theorie in den Achtzigern und schliesslich als technisch-gesellschaftlicher Trend mit dem Internet.</p>
<p>Die Wurzeln der Idee sieht Keen - und das dürfte für <a href="http://www.econlib.org/library/Enc1/Reaganomics.html">Reagonomics</a> ein ziemliches Novum sein - im Histomat-Gedanken von Karl Marx: die Demokratisierung sei immer als Gegenbewegung zur herrschenden Klasse zu verstehen, also der Burgeoisie (Hippies), des big government (Juppies) oder der Mainstream-Medien (Techies). Schliesslich, so Keen, sei diese Bewegung jedoch zum Scheitern verurteilt, da sie die - angeblich befreite - Macht der Massen jeweils nur einer neuen Gruppe weitergebe. Konkret heißt das: die Web-Demokratisierung wird durch Google, Tim O&#8217;Reilly, Larry Lessig (?) und Wikipedia (?!?) zum Zweck des eigenen Profits propagiert. In Wirklichkeit konzentriere sich die Information - und damit auch die Macht - jedoch immer mehr bei einigen wenigen Akteuren.</p>
<p>Schliesslich versuchte Keen, sein Argument durch den gelungenen Wahlkampf von Barack Obama zu untermauern; etwa so: Wenn Obama Hitler wäre, dann wäre der populistische Internet-Wahlkampf des Amerikaners das Ende der westlichen Demokratie. Und da die Welt ein immer schlimmerer Ort wird können wir es uns nicht erlauben ein Medium zu betreiben welches so effektiv zur politischen Mobilisierung genutzt werden kann, wie dies im Internet der Fall ist.</p>
<p>Bevor ich mich - wie das für einen Tech-Fan unvermeidlich ist - den Schwachstellen der Keen-Rede zuwende, ein positiver Aspekt: die Idee der libertären Weltverschwörung finde ich in weiten Strecken plausibel, auch wenn der Gedanke <a href="http://www.amazon.de/Rebel-Sell-Counter-Culture-Consumer/dp/1841126551">nicht der neuste</a> ist und das Kampfwort &#8220;Demokratisierung&#8221; ziemlich unglücklich gewählt wurde. Ob Tim O&#8217;Reilly, Yogai Benkler oder Larry Lessing allerdings tatsächlich mit einer Kopie von &#8216;Atlas Shrugged&#8217; unter dem Kopfkissen übernachten, wage ich zu bezweifeln. Zwar beweist der Erfolg von Ron Paul in den republikanischen Primaries, dass der ökonomische Aspekt des Objektivismus unter den Netzbürgern eine große Anhängerschaft findet - grade die genannten Vorreiter dürften in dieser Hinsicht jedoch über eine wesentlich differenziertere Perspektive verfügen.</p>
<p>Als wirklich störenden Aspekt empfand ich dagegen Keens widersprüchliche Unterstellung, eine Demokratisierung politischer Kommunikation dürfe nicht mit ökonomischer Profitorientierung einhergehen und seine gleichzeitig abfällige Haltung gegenüber jeglicher Form freier und dezentraler Wissensproduktion.</p>
<p>Dazu gehörte zunächst die Unterstellung, der Marktwert von Internet-Unternehmen wie Google sei das Resultat einer planmässigen &#8216;Ausbeutung des Volkes&#8217; und damit die direkte Antithese zur <a href="http://www.google.com/intl/en/corporate/index.html">Google-Mission</a> (das Wissen der Welt zu organisieren und frei zugänglich zu machen). Keen verkennt hier, woher der Wert von Google, Inc. wirklich stammt: Google lässt durch die Effizienz seines Produktionsmodells zur Verarbeitung und Verbreitung von Information die klassischen Medien einfach ungeheuer alt aussehen. Damit meine ich nicht die von Keen konstatierte, ideologisch motivierte Jagd auf die Mainstream-Medien sondern schlicht ökonomisch-technische Überlegenheit (eigentlich verdient dieser Punkt noch eine gesonderte Ausführung, das sei jedoch auf ein anderes Post vertagt). So nimmt Google seine Profite auch nicht direkt aus dem Beutelchen der kleinen Leute, sondern aus den Werbe-Budgets der klassichen Offline-Medien. Dass Google dabei nicht selbst als Informationsproduzent, sondern lediglich als Vermittler auftritt irritiert Keen so stark, dass er nicht bereit ist, die Suchmaschine als Substitutionsprodukt für eine Zeitung, einen TV-Kanal oder eine Radiostation zu akzeptieren.</p>
<p>Noch seltsamer ist der zweite Aspekt: Keen&#8217;s Weigerung, die entstehenden, nicht-kommerziellen Informationsangebote im Web ernst zu nehmen. Dazu gehört implizit geäusserte die Annahme, Wikipedia und Co. seien Institutionen zur Ausbeutung naiver Weblinge. Demokratisierte Informationsproduktion kann also nicht wirklich passieren und wenn sie doch geschieht so ist sie in Wirklichkeit nichts anderes als die Ausbeutung der Teilnehmer.</p>
<p>Bevor jedoch Mitleid für die Wikipedianer aufkommt, sei hier gewarnt: Keen sieht sie gleichzeitig als die rechenschaftsfreien Oligarchen des Informationszeitalters. Diese Unterstellung basiert auf der Annahme, dass die Sicherung von Qualität und Verantwortung in einem anonymen Internet ein Widerspruch in sich sei. Vertrauen kann für Keen nur durch institutionelle Bescheinigung (akademische Qualifikationen, Mitgliedschaft in Organisationen oder Firmen oder gesellschaftliches Renomee) hergestellt werden, also nur durch Klarnamen. Die Unmöglichkeit von ad-hoc Meritokratien war schliesslich schon das Thema des Keen-Buches &#8220;Cult of the Amateur&#8221;. Wie sehr ich dieser These widerspreche wird in den kommenden Wochen vermehrt Gegenstand dieses Blogs sein, schliesslich ist grade dieser Aspekt Thema meiner angedachten Bachelorarbeit.</p>
<p>Schliesslich sei, um die Sache abzurunden, noch die Frage der Faschismusmaschine angesprochen. Ja, das Global Village hat seinen eigenen Sportpalast: oft führen abstruse politische Ansichten zu einer weitreichenden Öffentlichkeit. Dass diese Öffentlichkeit bisher in einer positiven politischen Entwicklung in den USA kulminiert ist, kann das Argument natürlich ebenso wenig entkräften wie die These, dass eben eine solche, massive politische Mobilisierung der einzige Weg sein wird um globale Themen wie Klimawandel, Kapitalismusreform (was auch immer das sein mag) und globale Gerechtigkeit voran zu treiben. Da ich auch nicht mein Vertrauen in die Vernunft der Menschheit aus der Versenkung zerren will, bleibt mir nichts anderes, als den Oppenheimer zu machen: Das Internet ist letztlich nur eine Maschine, die schnellen und starken Wandel in die Politik bringen wird. Wer dabei am Schalter sitzt ist eine neue Frage, die nur durch unsere Gesellschaft beantwortet werden kann.</p>
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		<title>Josh Lyman FTW</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 23:54:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wenn ich nur eine Fernsehserie mit auf die Insel nehmen könnte, es wäre The West Wing. Die Politserie wird nicht nur von guten Darstellern sondern besonders auch von einer interessanten Storyline getragen. So wurde während der letzten Staffel der Serie der Wahlkampf des jungen und hoffnungsträchtigen Kongressabgeordneten Matthew Santos um den Posten als Präsident der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich nur eine Fernsehserie mit auf die Insel nehmen könnte, es wäre <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_West_Wing">The West Wing</a>. Die Politserie wird nicht nur von guten Darstellern sondern besonders auch von einer interessanten Storyline getragen. So wurde während der letzten Staffel der Serie der Wahlkampf des jungen und hoffnungsträchtigen Kongressabgeordneten Matthew Santos um den Posten als Präsident der Vereinigten Staaten erzählt. An der Seite des Latino-Kandidaten steht dabei <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Josh_Lyman">Josh Lyman</a>, ein nicht ganz fiktionaler Charakter. Josh wird schliesslich, in der letzten Folge aus dem Mai 2006 zum Stabschef des Weißen Hauses.</p>
<p>Sein reales Vorbild, Rahm Emanuel, hat <a href="http://www.breitbart.com/article.php?id=D949J1700&amp;show_article=1">nur zwei Jahre länger gebraucht</a>. </p>
<p>Was lernen wir daraus? Das das Fernsehen die aktuellere Realität ist, vielleicht, und das <a href="http://blog.indecision2008.com/2008/02/27/the-west-wing-obama-and-plagiarism/">grade schlechte Storywriter</a> <a href="http://www.guardian.co.uk/world/2008/feb/21/barackobama.uselections2008">manchmal die besseren Propheten sind</a>. Oder, dass beide Ereignisse vom gleichen Autor stammen: David Axelrod. Yes we can, again.</p>
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		<title>Spielzeuge der Woche</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 23:25:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[informatik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz kurz sei hier nur auf ein paar Seiten hingewiesen, die ich diese Woche besonders schick fand:

reAnimator generiert visualisierte Finite State Automaten aus beliebigen regulären Ausdrücken. Das sieht nicht nur gut aus, sondern wäre während meinem Praktikum bei FAST auch wirklich praktisch gewesen. 
Thema Visualisierungen: ein Periodensystem der Darstellungstechniken. Super strukturiert und beladen mit ein paar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz kurz sei hier nur auf ein paar Seiten hingewiesen, die ich diese Woche besonders schick fand:</p>
<ul>
<li><a href="http://osteele.com/tools/reanimator/???">reAnimator</a> generiert visualisierte Finite State Automaten aus beliebigen regulären Ausdrücken. Das sieht nicht nur gut aus, sondern wäre während meinem Praktikum bei <a href="http://fast.no">FAST</a> auch wirklich praktisch gewesen. </li>
<li>Thema Visualisierungen: ein <a href="http://www.visual-literacy.org/periodic_table/periodic_table.html">Periodensystem der Darstellungstechniken</a>. Super strukturiert und beladen mit ein paar praktischen Ideen. Auch wenn die meisten Beispiele den Charme der Neunziger haben. </li>
<li>Und, nachdem dieser Post ohnehin ans Geektum verloren ist: <a href="http://lambda-the-ultimate.org/node/3040">Worlds</a>, eine Art Browser-Tabs als Programmiersprachenelement. </li>
</ul>
<div>Und nächste Woche: Schrödingers Katze in fünf Zeilen JavaScript. Ahoi. </div>
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