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	<title>pudoblog &#187; Common Future</title>
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	<description>friedrich lindenberg&#039;s weblog</description>
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		<title>Common Future Wiki</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 21:51:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Common Future]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit einigen Tagen ist mittlerweile die neue Webseite des Common Future Think Tank online. Ziel war es, ein globales Netzwerk von Studenten zu präsentieren, das gemeinsam nach Lösungen für ökologische, ökonomische und soziale Probleme suchen will.
Nachdem zunächst eine recht konventionelle CMS-Seite mit fertigen Publikationen der Gruppe geplant war, kam es Ende Dezember zur Revolution: wieso [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-151" title="auge" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/02/auge-300x154.jpg" alt="auge" width="300" height="154" />Seit einigen Tagen ist mittlerweile die neue Webseite des <a href="http://www.common-future.org">Common Future Think Tank</a> online. Ziel war es, ein globales Netzwerk von Studenten zu präsentieren, das gemeinsam nach Lösungen für ökologische, ökonomische und soziale Probleme suchen will.</p>
<p>Nachdem zunächst eine recht konventionelle CMS-Seite mit fertigen Publikationen der Gruppe geplant war, kam es Ende Dezember zur Revolution: wieso braucht unsere Gruppe denn ein CMS, wenn wir intern längst über ein Wiki verfügen? Könnte es nicht sogar sein, dass unser bislang recht stiefmütterlich genutzes, internes Wiki grade wegen seiner fehlenden Öffentlichkeit nicht wirklich in Gang kommt?</p>
<p><span id="more-149"></span></p>
<p>Und mehr noch: warum wollen wir überhaupt eine Trennung zwischen Intranet und Webseite? Warum wollen wir zwischen Mitgliedern und Fremden unterscheiden? Diese Fragen &#8211; insbesondere im Rahmen eines Besuchs in Hamburg Anfang Januar &#8211; mit manch einem eingefleischtem NGO-Aktivisten zu führen war für mich ein spannendes Projekt. Das tiefe Verständnis für soziale Medien, dass die Teilnehmer der gesamten Diskussion an den Tag legten hat mich ebenso beeindruckt wie der Wille, neue und unerprobte Konzepte zu übernehmen. </p>
<p>Genauso bei der Umsetzung: wie können wir in einem Wiki eine tiefgreifende Diskussion führen? Wie kann ein Wiki eine Community etablieren und aufrechterhalten? Brauchen wir ein eigenes soziales Netzwerk um neben sachlichen Worten auch menschlichen Kontakt zu vermitteln? Diese Fragen hatten sich bei meinen bisherigen <a href="http://amwiki.de">Wiki-Versuchen</a> nicht in dieser Intensität gestellt, sind aber mittlerweile zu den zentralen Herausforderungen von Common Future geworden. Und auch wenn ich bisher nicht glaube, dass wir die Antworten für unsere Gruppe gefunden haben, gibt es erste positive Anzeichen: zur kommenden Klimakonferenz in Kopenhagen findet mittlerweile im neuen Wiki ein recht <a href="http://common-future.org/wiki/Copenhagen_Conference">reger Austausch</a> statt.</p>
<p>Für die Mitglieder der IT-Gruppe von Common Future bleibt aber noch einiges zu tun: viele Wiki-Anfänger sorgen dafür, dass ich mich zeitweise zu regelrechten Move/Delete-Parties genötigt sehe und mir schon ein eigenes Sortiment von <a href="http://common-future.org/wiki/Template:Tldr">Läster-Templates</a> zugelegt habe, mit denen ich die armen Politfrieks bei gegebenem Anlass zurechtstauche. Auch das Layout ist bisher auf eine verständliche Kombination aus Entsetzen und Spott gestoßen, obwohl meine <a href="http://germanwatch.org">unwissenschaftlichen Recherchen</a> zum Thema ergeben hatten, dass besagte Frieks große Fans des &#8230; Minimallayouts sind.</p>
<p>Wer sich also mal einen Eindruck machen will: das <a href="http://common-future.org">Common Future Wiki</a> hat ab sofort 24 Stunden am Tag geöffnet und sucht dringend neue Mitarbeiter.</p>
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		<title>Kontext: Common Future</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 11:50:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Common Future]]></category>
		<category><![CDATA[diskurs]]></category>
		<category><![CDATA[hobby]]></category>
		<category><![CDATA[kontext]]></category>

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		<description><![CDATA[Um auch Menschen, die das Leben des Friedrich L. nicht verfolgen einen Zugang zu diesem Blog zu ermöglichen, dieser Beitrag: hier geht es nicht so sehr um eine aktuelle Entwicklung wie um die Vorstellung eines langfristigen Projektes, das Quelle vieler Posts auf diesem Blog sein dürfte. 
In diesem Beitrag soll es um einen NGO gehen, an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um auch Menschen, die das Leben des Friedrich L. nicht verfolgen einen Zugang zu diesem Blog zu ermöglichen, dieser Beitrag: hier geht es nicht so sehr um eine aktuelle Entwicklung wie um die Vorstellung eines langfristigen Projektes, das Quelle vieler Posts auf diesem Blog sein dürfte. </p>
<p>In diesem Beitrag soll es um einen NGO gehen, an dessen Etablierung ich gegenwärtig beteiligt bin: den Common Future e.V.</p>
<h3><span id="more-13"></span>Die Organisation</h3>
<p>Der Common Future Think Tank (im Folgenden: Common Future &#8211; das Affix &#8220;Think Tank&#8221; halte ich für ein wenig smelly) ist eine internationale Jugendorganisation. Ziel ist es, auf digitalem Weg Diskussionen zu aktuellen, politischen Themen zu führen und aus diesen Diskussionen Positionspapiere zu entwickeln. Diese Postionen sollen anschliessend der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und Entscheidungsträgern nahe gelegt werden. </p>
<p>Die Themen von Common Future sind geleitet durch die Vision einer ökologisch, ökonomisch und sozial stabilen Politik im neuen Jahrtausend. Dabei sollen lokale wie globale Probleme besprochen werden und in Kooperation mit externen Organisationen entwickelt werden. Zu diesen Organisationen gehören zum Beispiel der Weltzukunftsrat (Word Future Council, WFC), Greenpeace, Germanwatch und einige andere.</p>
<h3>Informationstechnologie &amp; Diskurs</h3>
<p>An einer inhaltlichen Diskussion über CO2-Emissionen teilzunehmen wäre für mich zumindest eine echte Herausforderung. Meine Rolle ist daher, wie es schön heißt, administrativ: ich leite die Abteilung für Informationstechnologie.</p>
<p>Mein Interesse gilt dabei der zentralen Voraussetzung von CFTT: <strong>Dass es möglich sei, mithilfe moderner Kommunikationstechnologien einen globalen, inhaltlich tiefgehenden Dialog über politische Themen zu führen.</strong> Dieser Dialog findet bei Common Future sowohl synchron, also in Audio- und Videokonferenzen, wie asynchron, also an kollaborativ entwickelten Dokumenten und Forendiskussionen, statt.</p>
<p>Die dabei zu bewältigenden Probleme sind nicht nur technischer, sondern auch struktureller, rhetorischer, sozialer und kultureller Natur. Beispiele hier sollen in diesem Blog in den folgenden Monaten ebenso folgen wie die gelernten Lektionen und Praktiken.</p>
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