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	<title>pudoblog &#187; ich will ein pony</title>
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	<description>friedrich lindenberg&#039;s weblog</description>
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		<title>Adhocracy, zweite Version</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 10:34:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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		<description><![CDATA[Anm.: Dies sind Release-Notes. Für eine bessere Erklärung des &#8220;Warum?&#8221; darf ich euch an die neue FAQ verweisen. 
Was ist nur aus `release early, release often´geworden? Diesmal ist es mir nicht gelungen, denn bei Adhocracy hat sich zu grundlegendes getan. Ich bin ein wenig stolz über das Ergebnis, denn ich glaube Adhocracy beta 2 ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Anm.: Dies sind Release-Notes. Für eine bessere Erklärung des &#8220;Warum?&#8221; darf ich euch an die neue </em><a href="http://piraten.adhocracy.cc/page/faq.html"><em>FAQ</em></a><em> verweisen. </em></p>
<p>Was ist nur aus `release early, release often´geworden? Diesmal ist es mir nicht gelungen, denn bei <a href="http://adhocracy.cc">Adhocracy</a> hat sich zu grundlegendes getan. Ich bin ein wenig stolz über das Ergebnis, denn ich glaube Adhocracy beta 2 ist ein Tool, welches von Gruppen nutzenbringend eingesetzt werden kann.</p>
<h2>Was ist neu?</h2>
<ul>
<li><strong>Ein besseres Interface</strong>. Es ist schick, geräumig, einfach und <a href="http://stackoverflow.com">ein wenig geklaut</a>. Das Ziel war, modulare Interface-Schnipsel zu haben, mit denen ich einfach neue Datenansichten entwerfen kann. Die Schnipsel gibt es nun, und bald wohl auch eine Menge neuer Ansichten.</li>
<li><strong>Graduelle Mitgliedschaft</strong>. Wieder ein (am gleichen Ort!) <a href="http://stackoverflow.com">geklautes</a> Konzept; Benutzer müssen durch gute Kommentare sogenannte Karma-Punkte erwerben um auf fortgeschrittene Funktionen zugreifen zu können. So werden die aktivsten und anerkanntesten Mitglieder der Community automatisch zu deren Moderatoren.<br />
<a href="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/10/Screen-shot-2009-10-28-at-10.33.24-AM.png"><img class="size-medium wp-image-239" title="Screen shot 2009-10-28 at 10.33.24 AM" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/10/Screen-shot-2009-10-28-at-10.33.24-AM-300x122.png" alt="Screen shot 2009-10-28 at 10.33.24 AM" width="300" height="122" /></a></li>
<li><strong>Das Wiki-Kommentar-Prinzip</strong>. Eine große Wikiseite ist leider eine schlechte Plattform für inhaltliche Diskussionen. In Adhocracy sind anstatt dessen alle Kommentare Wikiseiten, die jeder Benutzer bearbeiten kann. So soll eine strukturierte Diskussion entstehen, in der jeder zu den Argumenten eines Anderen beitragen kann.<br />
<a href="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/10/Screen-shot-2009-10-28-at-10.36.48-AM.png"><img class="size-medium wp-image-240" title="Screen shot 2009-10-28 at 10.36.48 AM" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/10/Screen-shot-2009-10-28-at-10.36.48-AM-300x150.png" alt="Screen shot 2009-10-28 at 10.36.48 AM" width="300" height="150" /></a></li>
<li><strong>Neue Abstimmungsengine</strong>. Den Abstimmungscode habe ich einmal neu geschrieben. Davon sieht man zwar als Anwender nichts, aber das neue Modell soll es mir erlauben jederzeit unterschiedliche Wahlsysteme auszuprobieren. Und es ist weniger buggy.<br />
<a href="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/10/Screen-shot-2009-10-28-at-10.37.22-AM.png"><img class="size-medium wp-image-241" title="Screen shot 2009-10-28 at 10.37.22 AM" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/10/Screen-shot-2009-10-28-at-10.37.22-AM-300x125.png" alt="Screen shot 2009-10-28 at 10.37.22 AM" width="300" height="125" /></a></li>
<li><strong>Mehr Dokumentation</strong>. Adhocracy hat mittlerweile eine <a href="http://adhocracy.cc/page/faq.html">recht umfassende FAQ</a>, einen <a href="http://trac.adhocracy.de">Bugtracker</a> der den Fortschritt der Plattform beschreibt und sogar ein wenig <a href="http://docs.adhocracy.de">API-Dokumentation</a> für interessierte Hacker.<br />
<a href="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/10/about_page.png"><img class="size-medium wp-image-243" title="about_page" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/10/about_page-300x293.png" alt="about_page" width="300" height="293" /></a><br />
Vielen Dank an dieser Stelle an <a href="http://www.storbeck.me">Martin</a>, der geniale Grafiken zur Erläuterung des Delegated Voting beigetragen hat!</li>
</ul>
<h2>Und jetzt?</h2>
<p>Doch Adhocracy ist nicht fertig, denn es fehlen noch viele essentielle Funktionen, die in den nächsten Versionen folgen werden:</p>
<ul>
<li><strong>Wahl durch Zustimmung</strong>. Bisher können Vorschläge nur einzeln bewertet werden. In Zukunft sollen Beziehungen zwischen einzelnen Vorschlägen (wie: &#8216;braucht&#8217;; &#8216;wiederspricht&#8217;) zu einem zentralen Element der Plattform werden und so logisch konsistente Entscheidungsstrukturen zu garantieren.</li>
<li><strong>Bessere Aktivitäten-Anzeige</strong>. Adhocracy soll seine Nutzer genau informieren, wann und wo neue Beiträge entstehen, und welche Ereignisse für ihn besonders relevant sind. Schon jetzt verfügt Adhocracy über umfassende RSS-Feeds, die Nutzer auf dem Laufenden halten sollen.</li>
<li><strong>Plattform-Integration</strong>. Die Aktivitäten wird Adhocracy nicht für sich behalten, sondern nach außen kommunizieren. Dazu soll eine Integration mit Twitter, Facebook und MediaWiki erfolgen.</li>
</ul>
<p>Aber das ist leider ein wenig Zukunftsmusik.</p>
<p>Heute ausprobieren kann man dafür <a href="http://adhocracy.cc">http://adhocracy.cc</a> &#8211; die Live-Seite. Wer will, kann auch den BSD-lizensierten Code unter <a href="http://trac.adhocracy.de">http://trac.adhocracy.de</a> anschauen.</p>
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		<title>Mein Freund der Tweet</title>
		<link>http://pudo.org/blog/2009/02/mein-freund-der-tweet/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 15:45:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue neue neue Medien]]></category>
		<category><![CDATA[bullshyt]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich sage gerne böse Sachen über Twitter. Zum Beispiel dass man in 140 Zeichen weder ein Argument formulieren noch eines angreifen kann. Oder dass Twitter vermutlich der erste Webdienst ist, dessen User schneller verdummen können als RTL2-Zuschauer. Dass ich es also selber nutze kann ich nur rechtfertigen, indem ich eine „redeeming quality“ benenne, eine entschädigende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sage gerne böse Sachen über Twitter. Zum Beispiel dass man in 140 Zeichen weder ein Argument formulieren noch eines angreifen kann. Oder dass Twitter vermutlich der erste Webdienst ist, dessen User schneller verdummen können als RTL2-Zuschauer. Dass ich es also selber nutze kann ich nur rechtfertigen, indem ich eine „redeeming quality“ benenne, eine entschädigende Eigenschaft auf deren Basis mein Verhalten rational bleibt. Also los: <span id="more-155"></span></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-156" title="56c57ae6b756827c72be2b537ac1f8c904d2472b" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/02/56c57ae6b756827c72be2b537ac1f8c904d2472b-225x300.jpg" alt="56c57ae6b756827c72be2b537ac1f8c904d2472b" width="225" height="300" />Ich glaube, dass Twitter zum ersten Mal einen (post-ökonomischen?) Markt für digitale Information bereitstellt. Seine wesentlichen Eigenschaften sind: (1) er macht nicht nur das Angebot sondern auch die Nachfrage transparent; (2) er bietet Möglichkeiten zur Anbindung der notwendigen Logistik und (3) er berücksichtigt die Nichtrivalität in der Nutzung der vertriebenen Waren.</p>
<p>Zum ersten Punkt: im Gegensatz zur Mehrheit aller Weblogs und konventionellen Webseiten enthält jedes Twitter-Profil die Anzahl seiner Leser. Damit wird allerdings nicht nur – wie bei konventionellen Visitor-Statistiken – die Nachfrage nach der bisher zur Verfügung gestellten Information ausgedrückt, sondern auch die Nachfrage nach zukünftig bereitgestellten Informationen. Ein Follower ist daher ein wenig mit einem Investor vergleichbar: in der Hoffnung zu einem späteren Zeitpunkt einen Informationsgewinn zu erhalten stellt er seine Aufmerksamkeit in der Gegenwart zur Verfügung. (Ich habe wirklich keine Ahnung wovon ich rede. Aber es klingt ok, oder?) Damit steigt im Sinne eines Solidaritätsgutes auch der Wert der Information für deren andere Nutzer.</p>
<p>Zum zweiten Punkt, der Logistik: Twitter bindet sich mit besonderer Leichtigkeit in einen neueren Teil der Internet-Architektur ein, den ich gerne als das „<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Stream_processing">stream-basierte Web</a>“ bezeichnen möchte: anstatt dem gewohnten Pull-System des HTTP wird hier auf ein Publisher/Subscriber-Modell gesetzt, indem man einen gewissen Informationsstrom abonniert, um Neues fortan im Push-Verfahren zugestellt zu bekommen. Das pub/sub-Modell ist notwendig, um einen sinnvollen Ersatz für die aussterbenden Massenmedien (SCNR) konstruieren zu können. Deshalb ist es auch kein Zufall, dass die hier zugrundeliegende Technologie, RSS/Atom, aus dem Bereich der Weblogs, Podcasts und <a href="http://eztv.it">Torrent-Feeds</a> stammt. Mit der entstehenden Integration zwischen diesem Modell und der bestehenden Messaging-Infrastruktur durch XMPP/Jabber-<a href="http://xmpp.org/extensions/xep-0060.html">Erweiterungen für pub/sub</a> entsteht hier ein neues Paradigma der Informationsverteilung im Web. (Ok, der letzte Satz sollte in mein amtliches Bullshit-Führungszeugnis eingetragen werden. Er tut mir leid.)</p>
<p>Letztlich, die Nichtrivalität: die direkte Konsequenz aus dem Eingeständnis, dass Twitter im Prinzip in öffentlichen Gütern handelt ist das Fehlen eines monetären Gegenwertes für die bereitgestellte Information. Deshalb fällt es dem geneigten, aber vermutlich (wie ich) durch mindestens eine VWL-Vorlesung geschädigten Leser auch zunächst schwer, Twitter als Markt im ökonomischen Sinn anzuerkennen. (Überhaupt habe ich den Eindruck, dass es eine direkte Korrelation zwischen der Teilnahme an wirtschaftswissenschaftlichen Lehrveranstaltungen und Realitätsferne gibt.)</p>
<p>Interessant bleibt, dass die Nutzer hier dennoch bereit sind einen Gegenwert zu bieten, der ihnen nur begrenzt zu gebote steht. Ob man den Gegenwert, der auf Twitter gehandelt wird nun Aufmerksamkeit, Selbstwert oder Sozialkapital nennt, ist zweitrangig. Unsere Freunde aus Vertrieb und Werbung sind natürlich fest vom vertrauten Begriff der Aufmerksamkeit überzeugt, was auch erklärt warum sie mittlerweile mehr Microblogging als Koks nutzen. (Auch interessant: der Einfluss von Filtering-Tools auf den Wert eines Followers. Ich freu mich schon auf die Versuche, tweets mit DRM zu schützen um sicherzustellen, dass sie unmodifiziert und unaggregiert beim Opf&#8230; äh Follower ankommen.) Persönlich würde ich’s Sozialkapital taufen, obwohl Narzissmus 2.0 einen knappen zweiten Platz belegt. Aber das – Entschuldigung! – wird schon wieder böse.</p>
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		<title>DiKo: you = who? Notizen</title>
		<link>http://pudo.org/blog/2009/01/diko-you-who-notizen/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 20:33:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diesmal ein wenig zeitnäher: einige Notizen zur zweiten und letzten DiKo-Vorlesung von Martin und mir. Diesmal ging es um digitale Identität, soziale Netzwerke und Datenschutz. Achja und ich scheine mich geoutet zu haben. Oder so. Strange thing, that. 
Prezi-Fläche
Diesmal gibt es sogar Video, z.B. ein Flash-Video-File, 130MB. 
Quellen (immernoch kein wissenschaftliches Format, aber diesmal sieht es beinahe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal ein wenig zeitnäher: einige Notizen zur zweiten und letzten DiKo-Vorlesung von Martin und mir. Diesmal ging es um digitale Identität, soziale Netzwerke und Datenschutz. Achja und ich scheine mich geoutet zu haben. Oder so. Strange thing, that. </p>
<p><a href="http://prezi.com/4776/view/">Prezi-Fläche</a></p>
<p>Diesmal gibt es sogar Video, z.B. ein <a href="http://pudo.org/2009/01/DiKo/diko_you_is_who.flv">Flash-Video-File, 130MB</a>. </p>
<p><strong>Quellen</strong> (immernoch kein wissenschaftliches Format, aber diesmal sieht es beinahe so aus): </p>
<ul>
<li>Dirk Hardt auf der OSCON 2005: Identity 2.0, YouTube: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=RrpajcAgR1E">You don&#8217;t know Dick</a></li>
<li>Informationen des BMI <a href="http://www.eu2007.bmi.bund.de/cln_028/nn_662948/Internet/Navigation/DE/Themen/PaesseUndAusweise/PassAusweiswesen__node.html__nnn=true">zum Personalausweis</a></li>
</ul>
<p>AMW 05 auf Twitter:</p>
<ul>
<li><a href="http://pudo.org/2009/01/DiKo/amw05.png.zip">PNG-Grafik</a> (10MB, per Rechtsklick herunterladen)</li>
<li>Python-Skript <a href="http://pudo.org/2009/01/DiKo/amw05crawl.py">amw05crawl.py</a></li>
<li><a href="http://pudo.org/2009/01/DiKo/amw05.graphviz">Follower-Graph von AMW05</a> mit 2 Ebenen Tiefe, 13000 User und 22000 Kanten.</li>
</ul>
<p>Was ist ein Netzwerk:</p>
<ul>
<li>Wikipedia: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Graph_theory">Graph Theory</a> </li>
<li>Granovetter (1973): <a href="http://www.stanford.edu/dept/soc/people/mgranovetter/documents/granstrengthweakties.pdf">The Strength of Weak Ties</a>, American Journal of Sociology, Vol. 78</li>
<li>Granovetter (1983): <a href="http://www.si.umich.edu/~rfrost/courses/SI110/readings/In_Out_and_Beyond/Granovetter.pdf">SWT: A Network Theory Revisited</a>, Sociological Theory, Vol. 1</li>
<li>Rogers (2003): Diffusion of Innovations, Free Press</li>
<li>Milgram (1967): The Small World Problem, Psychology Today, Vol. 2</li>
<li><strong>B</strong><strong>arabasi (2002): Linked, Penguin (Ein sehr zugängliches Buch zu skalenfreien Netzen)</strong></li>
<li>Barabasi (2003): <a href="http://www.nd.edu/~networks/Publication%20Categories/01%20Review%20Articles/ScaleFree_Scientific%20Ameri%20288,%2060-69%20(2003).pdf">Scale-Free Networks</a>, Scientific American </li>
<li>CCNR: <a href="http://www.nd.edu/~networks/">Center for Complex Network Research</a>, Notre Dame Univ. </li>
<li>Berners-Lee (2007): <a href="http://www.w3.org/DesignIssues/Abstractions.html">Levels of Abstraction: Net, Web, Graph </a></li>
</ul>
<p>Sozialkapital &#8211; die in der Vorlesung zitierte Definition entstammte einem zusammenfassenden Text:</p>
<ul>
<li><strong>A</strong><strong>dler, Kwon (2002): Social Capital: Prospects for a New Concept.</strong> The Academy of Management Review, Vol. 27: <a href="http://www.jstor.org/stable/4134367">Kaufen</a> oder <a href="http://pudo.org/2009/01/DiKo/SC_Overview.pdf">klauen</a>. </li>
<li>Weiterhin kann ich folgenden <a href="http://pudo.org/2009/01/DiKo/SC_Suhrkamp.pdf">Ausschnitt aus einem Suhrkamp-Band von Bourdieu</a> empfehlen, obwohl seine hier vorgestellte Definition wesentlich engeschränkter und weniger präzise ist.</li>
<li>&#8220;<a href="http://pudo.org/2009/01/DiKo/SC_Network.pdf">The Network Structure of Social Capital</a>&#8221; (Burt, 2000): hier wird eine direkte Beziehung zwischen Netzwerktheorie und Sozialkapital hergestellt.</li>
<li>Lin, 2001: Social Capital: A Theory of Social Structure and Action, Cambridge U. Press: Umfangreiches &#8220;Standardwerk&#8221; zum Thema.</li>
</ul>
<p>Topologien für Soziale Netzwerke:</p>
<ul>
<li><strong>Zentralisierte Systeme</strong>: <a href="http://developers.facebook.com/connect.php">Facebook Connect</a>, <a href="http://developer.myspace.com/Community/blogs/devteam/archive/2008/12/09/introducing-the-myspace-open-platform-and-myspaceid.aspx">MySpace ID</a>, <a href="https://accountservices.passport.net/ppnetworkhome.srf?vv=600&amp;lc=1033">Microsoft Passport</a></li>
<li><strong>Dezentralisierte Standards</strong>:</li>
<li><a href="http://openid.net/what/">OpenID</a></li>
<li><a href="http://oauth.net/">OAuth</a></li>
<li><a href="http://microformats.org/">Microformats</a>: <a href="http://microformats.org/wiki/hcard">hCard</a>, <a href="http://gmpg.org/xfn">XFN</a></li>
<li><a href="http://www.foaf-project.org/">FoaF</a></li>
<li><a href="http://portablecontacts.net/">PortableContacts</a></li>
<li><a href="http://xmpp.org/">XMPP (aka Jabber)</a></li>
<li>tbd. <a href="http://therealmccrea.com/2009/01/08/live-blogging-from-the-activity-streams-meetup/">Activity Streams</a></li>
<li><a href="http://web.resource.org/rss/1.0/">RSS</a>/<a href="http://bitworking.org/projects/atom/draft-ietf-atompub-protocol-06.html">Atom</a></li>
<li><a href="http://www.socialtext.net/ssa/index.cgi?whuffie">Whuffie</a> (Konzept aus <a href="http://craphound.com/down/download.php">Down and out in the Magic Kindom</a> v. <a href="http://boingboing.net/">C. Doctorow</a>)</li>
<li><a href="https://github.com/">GitHub</a>: Dezentrale Dateiverwaltung (i.e. Code), siehe auch: <a href="http://git-scm.com/">Git</a>, <a href="http://www.selenic.com/mercurial/wiki/">Mercurial</a>, <a href="http://bazaar-vcs.org/">Bazaar</a></li>
<li>insgesamt: <a href="http://code.google.com/apis/opensocial/">OpenSocial</a> (Google), <a href="http://diso-project.org/">DiSo</a> (ein paar deutsche Hacker), <a href="http://appleseed.sourceforge.net/">Appleseed</a></li>
</ul>
<p>Datenschutz und Privatsphäre:</p>
<ul>
<li>Plomlompom auf dem 25C3: <a href="http://events.ccc.de/congress/2008/Fahrplan/attachments/1222_postprivacy.pdf">Embracing Post-Privacy</a></li>
<li>Facebook: <a href="http://works.bepress.com/cgi/viewcontent.cgi?article=1019&amp;context=james_grimmelmann">Privacy</a></li>
<li>Def. <a href="http://plato.stanford.edu/entries/privacy/">Privacy (Stanford Dictionary of Philosophy)</a></li>
<li><a href="http://wearcam.org/sousveillance.htm">Sousveillance</a> vs. <a href="http://wearcam.org/anonequity.htm">Equiveillance</a> </li>
</ul>
<p><span> </span></p>
<p><span> </span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Werbekonzepte Bildung und Wissenschaft</title>
		<link>http://pudo.org/blog/2008/10/werbekonzepte-bildung-und-wissenschaft/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 08:29:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Ilmenau soll ein Videoportal erschaffen werden! Das war der Ruf mit dem mich Herr S. in die erste Veranstaltung der Praxiswerkstatt &#8220;Werbekonzepte für Bildung und Wissenschaft&#8221; gelockt hatte. Dort angekommen wurde schnell deutlich, dass das Ziel der Veranstaltung doch ein wenig umfassender ist: Zusammen mit Prof. Klimsa vom IfMK will ein Mitarbeiter des MDR [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Ilmenau soll ein Videoportal erschaffen werden! Das war der Ruf mit dem mich Herr S. in die erste Veranstaltung der Praxiswerkstatt &#8220;Werbekonzepte für Bildung und Wissenschaft&#8221; gelockt hatte. Dort angekommen wurde schnell deutlich, dass das Ziel der Veranstaltung doch ein wenig umfassender ist: Zusammen mit Prof. Klimsa vom IfMK will ein Mitarbeiter des MDR einen Spartenkanal aufbauen, dessen Aufgabe das Bewerben von Thüringen als Studienort sowie Industrie- und Forschungsstandort sein wird. </p>
<p>Die &#8220;Denkfabrik Live&#8221; soll &#8211; so ist das bei den wirklich großen Plänen öfters &#8211; ganz viel aktuellen Content haben, spannend und professionell aufbereitet sein &#8211; und nichts kosten. Also fast nichts, aber wer braucht auch schon Geld wenn man Studenten hat: die können ja bekanntlich ausgezeichnetes Fernsehen machen (hüstel) und lechzen förmlich danach, bei einem Werbekanal stundenlange Beiträge über biomedizinische Forschung in Schmalkalden zu filmen. </p>
<p>Dass das ganze Online stattfinden soll führte zu weiteren Verwirrungen: Gibt es ein Programm bei Online-Fernseh-Sendern? Denn Fernsehen ist es ja, weil wird ja ne Kamera verwendet. Oder doch lieber einen Satellitenkanal? Da weiß man wenigstens noch, was wann läuft. Und nicht dieses fürchterliche Web-Getue, bei dem die Leute am Ende noch selbst bestimmen was sie sehen. Das wärs ja noch. </p>
<p>Könnten sie das nämlich &#8211; den Kanal wechseln &#8211; hätte das Programm ein ernstes Problem: Interessentenabwesenheit. Denn, das wurde deutlich, Bayern alpha ist der Standard was Seriosität angeht. Die jungen Leute gucken das sicher. Denn nichts wollen Schüler auf Studienplatzsuche dringender, als sich eine ungeschnittene Herzkranzoperation aus der Uniklinik Jena anzugucken. Und wer nach dem Beitrag über neue Werkstoffe im Staubsaugerbau nicht über die Tatsache hinweg ist, dass man Ilmenau eigentlich nur per Helikopter erreicht, den wollen wir doch auch gar nicht anwerben. </p>
<p>In diesem Sinne: glück auf! Und ich muss weg.</p>
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