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	<title>pudoblog &#187; lernen</title>
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		<title>DiKo: E-Portfolios sind mehr?</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 08:04:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der erste Educast der Vorlesung Digitale Kommunikation setzt sich mit dem Thema E-Portfolios auseinander.  Klaus Himpsl von der Universität Krems stellte das Thema als Gastdozent per Flash-Podcast vor.

Zunächst werden einige EU-Projekte zum Thema lebenslanges Lernen u. E-Portflios vorgestellt, deren Relevanz zunächst nicht offensichtlich wird: Wir wollen verstehen was es ist, nicht dass es sieben Milliarden kostet  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Educast der Vorlesung <em>Digitale Kommunikation</em> setzt sich mit dem Thema <strong>E-Portfolios </strong>auseinander.  Klaus Himpsl von der Universität Krems stellte das Thema als Gastdozent per Flash-Podcast vor.</p>
<ul>
<li>Zunächst werden einige EU-Projekte zum Thema lebenslanges Lernen u. E-Portflios vorgestellt, deren Relevanz zunächst nicht offensichtlich wird: Wir wollen verstehen was es ist, nicht dass es sieben Milliarden kostet <img src='http://pudo.org/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />   </li>
<li>Ziel eines E-Portfolios soll der (reformpädagogische) Wechsel von der Leistungsfeststellung zur Leistungsdarstellung sein. Mir ist leider undeutlich wieso eine Kontrolle der vorhandenen &#8220;Defizite&#8221; abzulehnen ist und wie genau eine Kompetenzorientierung zu einer Bewertung der Lernleistung beiträgt. </li>
<li>Metalernen und ein Fokus auf den Lernprozess leuchten zunächst ein, meine Frage ist jedoch: wie verhindere ich, dass der Prozess das Ergebnis in der Aufmerksamkeit verdrängt? Das Ziel Literacy zu lehren ist plausibel &#8211; aber zu welchem Preis? Mediatisiertes Lernen ist immer hauptsächlich Medien-lernen und damit gerät &#8211; zumindest in meiner Erfahrung &#8211; oft das eigentliche Ziel schnell aus den Augen. </li>
<li>Die zentrale Gliederungsfolie steht in ihrere Mehrdimensionalität einigen heftigeren Versionen der physischen Welttheorien nichts nach (11 Dimensionen, nach letzter Schätzung). Ob hier Möglichkeiten, Argumente oder Buzzwords gesammelt werden ist mir noch nicht ganz klar. </li>
<li>Die Vorstellung von E-Portfolios in Unternehmen scheint mir ein wenig spooky &#8211; hier wird eine Form der persönlichen Transparenz behandelt mit der ich mich nicht zu schnell anfreunden kann. Natürlich brauchen Manager (usw.) eine Möglichkeit die Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter einzuschätzen &#8211; ob für diesen Prozess jedoch ein E-Portfolio-Striptease notwendig ist? Vielleicht sollte acuh grade hier auf eine externe Einschätzung zurückgegriffen werden. </li>
<li>Der rapide Zerfall des Begriffs E-Portfolio nach der &#8220;<em>Was ist es?</em>&#8220;-Frage ist eindrucksvoll. Die &#8220;<em>eine Homepage auf der ich sage was ich kann und auf die Beweise verlinke</em>&#8220;-Definition drängt sich doch ein wenig auf. </li>
<li><strong>Idee</strong>: gibt es parallelen zwischen E-Portfolios und Code Review? Ist <a href="http://www.atlassian.com/software/crucible/">Crucible</a> ein Lerntool? Das wiederspricht zwar ein wenig dem laissez-faire Prinzip eines Lernenden-Blogs, macht aber aus Perspektive eines Schulbetriebs vielleicht durchaus Sinn?</li>
<li><em>Making learning visible</em> ist eine nette Pointe, die auch gleich die beiden zentralen Fragen irgendwie mit aufwirft: Bedeutet <em>visible </em>gleichzeitig <em>better</em>? Mein Verdacht ist: ja, aber die Vorlesung war eher auf den Präsentationspart fokussiert als auf den pädagogischen (oder hab ich was verpasst?). Zum anderen: wie gut kann die Sichtbarkeit meines Lernens aus meiner Lernaktivität ohne mein Zutun abgeleitet werden?Letztlich will ich ja kein Präsentationsportfolio anlegen, sondern ich will, dass mein Arbeitsportfolio in einer anderen Sichtweise extern zur Präsentation dienen kann. </li>
</ul>
<p>Insgesamt eine schöne Einführung in die E-Portfolios, die deren Nutzen als Präsentations- und Dokumentationstools gut darstellt aber m.E. ein bisschen zu wenig auf pädagogische Grundlagen eingeht.</p>
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