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	<title>pudoblog &#187; luftschloss</title>
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	<description>friedrich lindenberg&#039;s weblog</description>
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		<title>Adhocracy: Konzept-Diskussion</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 18:15:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen eines Projekts zur Implementation einer noch umfassenderen Liquid Democracy-Plattform kommt es momentan auf der entsprechenden Adhocracy-Instanz zu einer sehr spannenden Diskussion &#8230; über Adhocracy. Nachdem ich dort zunächst einige Thesen zum Adhocracy-Design getippt hatte, freue ich mich jetzt, dass dort eine Kontroverse aufkeimt. Wer also Lust hat, ein wenig über die Grundsätze von Liquid [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen <a href="http://demokratie.wikispaces.com/">eines Projekts</a> zur Implementation einer noch umfassenderen <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Liquid_Democracy">Liquid Democracy</a>-Plattform kommt es momentan auf der <a href="http://liqd.adhocracy.cc/instance/liqd">entsprechenden Adhocracy-Instanz </a>zu einer <a href="http://liqd.adhocracy.cc/motion/4OD9C">sehr spannenden Diskussion</a> &#8230; über Adhocracy. Nachdem ich dort zunächst einige Thesen zum Adhocracy-Design getippt hatte, freue ich mich jetzt, dass dort eine Kontroverse aufkeimt. Wer also Lust hat, ein wenig über die Grundsätze von Liquid Democracy, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wahlgeheimnis">geheime und namentliche Wahlen</a>, <a href="http://www.usemod.com/cgi-bin/mb.pl?SoftSecurity">Soft Security</a> oder kollektive Intelligenz zu diskutieren: <a href="http://liqd.adhocracy.cc/motion/4OD9C">macht mit</a>!</p>
<p>(Was meint ihr, wie oft bekomme ich das Wort &#8220;Adhocracy&#8221; in einen Satz?)</p>
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		<title>Die Volkskathedrale und der ein-Themen-Bazaar</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 17:42:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zweifellos einer der einprägsamsten Begriffe zum Thema Open Source stammt aus Eric Raymonds berühmten Essay The Cathedral and the Bazaar: das plausible Versprechen. Raymond beschreibt den Gedanken so:
When you start community-building, what you need to be able to present is a plausible promise. Your program doesn&#8217;t have to work particularly well. It can be crude, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zweifellos einer der einprägsamsten Begriffe zum Thema Open Source stammt aus Eric Raymonds berühmten Essay <a href="http://www.catb.org/~esr//writings/homesteading/cathedral-bazaar/">The Cathedral and the Bazaar</a>: das <em>plausible Versprechen</em>. Raymond <a href="http://www.catb.org/~esr//writings/homesteading/cathedral-bazaar/ar01s10.html">beschreibt</a> den Gedanken so:</p>
<blockquote><p>When you start community-building, what you need to be able to present is a <em>plausible promise</em>. Your program doesn&#8217;t have to work particularly well. It can be crude, buggy, incomplete, and poorly documented. What it must not fail to do is (a) run, and (b) convince potential co-developers that it can be evolved into something really neat in the foreseeable future.</p></blockquote>
<p><span id="more-209"></span>Liest man diesen Text aus einer politischen Perspektive, dann ist das &#8220;program&#8221; nicht zur Ausführung auf einem Computer sondern auf einem Staat gedacht, ein politisches Programm also. Nun ist es in der Bundesrepublik ungewöhnlich, Parteiprogramme mit Begriffen wie <em>roh</em>, <em>fehlerhaft</em>, <em>unvollständig</em> oder <em>zu wenig erklärt</em> zu beschreiben. Mit einer Ausnahme &#8211; der Piratenpartei. In der Presse hat es sich mittlerweile eingebürgert, die Piraten als eine <em>ein-Themen-Partei</em> zu beschreiben (wobei das Thema &#8220;das Internet&#8221; ist, wenn der Journalist das Programm nicht gelesen hat, oder &#8220;Bürgerrechte&#8221; wenn das nach den genutzten Soundbites unumgänglich wurde).</p>
<p>Die <em>ein-Themen-Partei</em> ist dabei &#8211; wahlweise &#8211; entweder der Beweis, dass Informatiker eine Bürgerinitiative und eine Partei nicht unterscheiden können oder ein netter Aufhänger um in eine mittlerweile etwas müßige Diskussion des sechs-Parteien-Systems überzugehen.</p>
<p>Viel nahe liegender finde ich, dass die Piraten-Nerds einfach nach einem Regelwerk spielen, dass sie längst beherrschen: der Open Source-Entwicklung. Raymonds Essay beantwortet nämlich einige der Fragen, die man zurecht an die Piraten stellen kann, allen Voraus die ein-Themen-Frage: Wird die Piratenpartei ein vollständiges Programm entwickeln?</p>
<blockquote><p>Every good work of software starts by scratching a developer&#8217;s personal itch. [...] If you have the right attitude, interesting problems will find you.</p></blockquote>
<p>Dass die Piraten damit anfangen, Politik im Heimterrain zu machen, ist klar. Die Frage ist vielmehr: Gelingt es den Piraten die <em>richtige Einstellung</em> zu bewahren um auch zum Zuhause anderer politischer Debatten zu werden? Die <em>richtige Einstellung</em> ist im Web: Offen sein, meritokratisch, sachlich. Wer mitmachen will, muss echte Gestaltungsmöglichkeiten ohne institutionelle Zwänge vorfinden.</p>
<blockquote><p>Treating your users as co-developers is your least-hassle route to rapid code improvement and effective debugging.</p></blockquote>
<p>Das klingt nach UserGeneratedWeb2.0Bullshyt, hat sich aber wiederholt als erstaunlich leistungsfähiger Modus bewiesen &#8211; Linux, Wikipedia, OpenStreetMap. Die Piraten sind keine <em>ein-Themen-Partei</em>. Die Piraten sind <em>unfertig</em>. Und <em>unfertig</em> ist in Open Source-Kreisen eine Einladung, ein Aufruf zur Mobilisierung.</p>
<p>Ob diese Adaption einer Methode gelingen wird weiß niemand, schließlich müssen zunächst neue Formen der Kooperation entwickelt werden um einen politischen Bazaar zu schaffen. Das Programm muss gemeinsam erarbeitet und zu Streitfragen ein Konsens gefunden werden. Besonders geeignet für diese Aufgabe ist sicher die <a href="http://www.liqd.de">Liquid Democracy</a>, ein Bugtracker für die Gesellschaft. Sie kann die zentrale Maxime verwirklichen, die in Raymonds&#8217; Essay steckt, <em>Linus&#8217; Law</em>:</p>
<blockquote><p>Given enough eyeballs, all bugs are shallow.</p></blockquote>
<p>Die Piraten wählen heißt nicht nur: Bürgerrechte wählen. Es heißt auch: eine neue Methode wählen, das Experiment einer offenen, gleichberechtigten Politik eingehen.</p>
<p>Wirtschaftskrise, Klimawandel, Bildungspolitik, Steuersystem: wir kommen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Liquid Democracy</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 18:29:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit bald zwei Monaten habe ich mich mittlerweile der Liquid Democracy verschrieben. Deren Ansatz ist es, Demokratie nicht als heilige Staatsform, sondern als ein besonders erfolgreiches Muster sozialer Koordination zu verstehen. Wie kann man es vielen Leuten erlauben, gemeinsam an Entscheidungen über ihr Zusammenleben mitzuwirken?
Diese Frage hat natürlich viele Antworten, die meisten davon gehen aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit bald zwei Monaten habe ich mich mittlerweile der <a href="http://www.kuro5hin.org/story/2003/7/16/201556/896">Liquid Democracy</a> verschrieben. Deren Ansatz ist es, Demokratie nicht als heilige Staatsform, sondern als ein besonders erfolgreiches <a href="http://designingsocialinterfaces.com/patterns.wiki/index.php?title=Main_Page#Social_Patterns_.26_Best_Practices">Muster sozialer Koordination</a> zu verstehen. Wie kann man es vielen Leuten erlauben, gemeinsam an Entscheidungen über ihr Zusammenleben mitzuwirken?<span id="more-201"></span></p>
<p>Diese Frage hat natürlich viele Antworten, die meisten davon gehen aber von einer <strong>analogen Welt</strong> aus: direkte Kommunikation zwischen den Bürgern ist schwer; Andere mit gleichen oder ähnlichen Interessen zu finden ist schwer; Menschen zu koordinieren ist schwer. Deshalb kommt man zu Konstrukten wie der repräsentativen Demokratie: <a href="http://www.bundestag.de">600 Leute in einem Parlament</a> können vielleicht noch etwas erreichen, solang man ordentliche Regeln zur Gesetzgebung hat. Organisationen wie NGOs oder Parteien hingegen stehen hier vor der Wahl: basisdemokratische Entscheidungen behindern <a href="http://www.iswi.org">durch ihre Trägheit</a> oft eine effektive Entscheidungsfindung, gleichzeitig wären sie zur Einbeziehung der Mitglieder wünschenswert.</p>
<p>Soweit die analoge Welt. <strong>Im Web ändern sich nun aber die Spielregeln</strong>: direkte Kommunikation ist auf einmal <a href="http://twitter.com" target="_blank">trivial</a>; Gleichgesinnte zu finden erledigt oft die Informationsfabrik in der Wolke und um eine Gruppe von Menschen zu koordinieren braucht man nur eine Yahoo! Group oder ein Wiki. Liquid Democracy ist daher im Prinzip <strong>eine Wiki-Demokratie</strong>: Jeder kann Vorschläge einbringen, bestehende Ideen kommentieren und schließlich für oder gegen einen konkreten Antrag stimmen. Hinzu kommt <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Liquid_democracy#Delegated_voting">ein Twist</a>: wenn ich mich nicht qualifiziert fühle zu einem Themengebiet Entscheidungen zu treffen &#8211; oder schlicht keine Lust habe jeden Tag Wikiseiten zu lesen &#8211; dann steht mir frei, meine Stimme an einen anderen zu übertragen. Das kann für ein einzelnes Thema erfolgen, aber auch für einen ganzen Politikbereich.</p>
<p><a href="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/09/adhocracy_button.png"><img class="alignright size-full wp-image-203" title="adhocracy_button" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/09/adhocracy_button.png" alt="adhocracy_button" width="116" height="36" /></a>So entsteht eine neue Form der Demokratie, die wirklich verteilt, schnell und offen ist &#8211; ein richtiges Kind des Internet. Demokratisches Management wird damit zu einer pragmatischen Option für Organisationen, die ihre Mitglieder wirklich einbeziehen wollen &#8211; egal wo sie sich grade aufhalten und egal wann sie sich engagieren wollen.</p>
<p>Ein gutes Beispiel dafür ist die <a href="http://piratenpartei.de">Piratenpartei</a>, in deren Programm <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Liquid_Democracy">die Liquid Democracy seit der Gründung einen festen Punkt darstellt</a>. Besonders gefreut hat es mich daher, dass ich in Zukunft meinen eigenen Entwurf einer Liquid Democracy, <a href="http://adhocracy.cc">adhocracy.cc</a>, zusammen mit den engagierten Leuten beim Berliner Verein <a href="http://www.liqd.de">liqd</a> voran treiben und nach der Bundestagswahl vielleicht auch dem einen oder anderen Test innerhalb der Piraten unterwerfen kann.</p>
<p>Wer weiß: vielleicht werden wir in ein paar Jahren Liquid Democracy als etabliertes Tool des sozialen Webs in einem Atemzug mit Weblogs, Wikis und Social Networking Services nennen. Mich würde es freuen, denn so würde das Web auf seine eigene Art erwachsen &#8211; indem es lernt, seine eigenen Entscheidugnen zu treffen.</p>
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		<title>No Maps for these Territories</title>
		<link>http://pudo.org/blog/2009/02/no-maps-for-these-territories/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 15:05:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
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(aus einer Biographie-Doku des Science Fiction-Autors William Gisbon: &#8220;Memory Palace&#8221;, gelesen von Bono)
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/YednCiMuHXA&amp;hl=en&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/YednCiMuHXA&amp;hl=en&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>(aus einer Biographie-Doku des Science Fiction-Autors William Gisbon: &#8220;Memory Palace&#8221;, gelesen von Bono)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>DiKo: you = who? Notizen</title>
		<link>http://pudo.org/blog/2009/01/diko-you-who-notizen/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 20:33:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diesmal ein wenig zeitnäher: einige Notizen zur zweiten und letzten DiKo-Vorlesung von Martin und mir. Diesmal ging es um digitale Identität, soziale Netzwerke und Datenschutz. Achja und ich scheine mich geoutet zu haben. Oder so. Strange thing, that. 
Prezi-Fläche
Diesmal gibt es sogar Video, z.B. ein Flash-Video-File, 130MB. 
Quellen (immernoch kein wissenschaftliches Format, aber diesmal sieht es beinahe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal ein wenig zeitnäher: einige Notizen zur zweiten und letzten DiKo-Vorlesung von Martin und mir. Diesmal ging es um digitale Identität, soziale Netzwerke und Datenschutz. Achja und ich scheine mich geoutet zu haben. Oder so. Strange thing, that. </p>
<p><a href="http://prezi.com/4776/view/">Prezi-Fläche</a></p>
<p>Diesmal gibt es sogar Video, z.B. ein <a href="http://pudo.org/2009/01/DiKo/diko_you_is_who.flv">Flash-Video-File, 130MB</a>. </p>
<p><strong>Quellen</strong> (immernoch kein wissenschaftliches Format, aber diesmal sieht es beinahe so aus): </p>
<ul>
<li>Dirk Hardt auf der OSCON 2005: Identity 2.0, YouTube: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=RrpajcAgR1E">You don&#8217;t know Dick</a></li>
<li>Informationen des BMI <a href="http://www.eu2007.bmi.bund.de/cln_028/nn_662948/Internet/Navigation/DE/Themen/PaesseUndAusweise/PassAusweiswesen__node.html__nnn=true">zum Personalausweis</a></li>
</ul>
<p>AMW 05 auf Twitter:</p>
<ul>
<li><a href="http://pudo.org/2009/01/DiKo/amw05.png.zip">PNG-Grafik</a> (10MB, per Rechtsklick herunterladen)</li>
<li>Python-Skript <a href="http://pudo.org/2009/01/DiKo/amw05crawl.py">amw05crawl.py</a></li>
<li><a href="http://pudo.org/2009/01/DiKo/amw05.graphviz">Follower-Graph von AMW05</a> mit 2 Ebenen Tiefe, 13000 User und 22000 Kanten.</li>
</ul>
<p>Was ist ein Netzwerk:</p>
<ul>
<li>Wikipedia: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Graph_theory">Graph Theory</a> </li>
<li>Granovetter (1973): <a href="http://www.stanford.edu/dept/soc/people/mgranovetter/documents/granstrengthweakties.pdf">The Strength of Weak Ties</a>, American Journal of Sociology, Vol. 78</li>
<li>Granovetter (1983): <a href="http://www.si.umich.edu/~rfrost/courses/SI110/readings/In_Out_and_Beyond/Granovetter.pdf">SWT: A Network Theory Revisited</a>, Sociological Theory, Vol. 1</li>
<li>Rogers (2003): Diffusion of Innovations, Free Press</li>
<li>Milgram (1967): The Small World Problem, Psychology Today, Vol. 2</li>
<li><strong>B</strong><strong>arabasi (2002): Linked, Penguin (Ein sehr zugängliches Buch zu skalenfreien Netzen)</strong></li>
<li>Barabasi (2003): <a href="http://www.nd.edu/~networks/Publication%20Categories/01%20Review%20Articles/ScaleFree_Scientific%20Ameri%20288,%2060-69%20(2003).pdf">Scale-Free Networks</a>, Scientific American </li>
<li>CCNR: <a href="http://www.nd.edu/~networks/">Center for Complex Network Research</a>, Notre Dame Univ. </li>
<li>Berners-Lee (2007): <a href="http://www.w3.org/DesignIssues/Abstractions.html">Levels of Abstraction: Net, Web, Graph </a></li>
</ul>
<p>Sozialkapital &#8211; die in der Vorlesung zitierte Definition entstammte einem zusammenfassenden Text:</p>
<ul>
<li><strong>A</strong><strong>dler, Kwon (2002): Social Capital: Prospects for a New Concept.</strong> The Academy of Management Review, Vol. 27: <a href="http://www.jstor.org/stable/4134367">Kaufen</a> oder <a href="http://pudo.org/2009/01/DiKo/SC_Overview.pdf">klauen</a>. </li>
<li>Weiterhin kann ich folgenden <a href="http://pudo.org/2009/01/DiKo/SC_Suhrkamp.pdf">Ausschnitt aus einem Suhrkamp-Band von Bourdieu</a> empfehlen, obwohl seine hier vorgestellte Definition wesentlich engeschränkter und weniger präzise ist.</li>
<li>&#8220;<a href="http://pudo.org/2009/01/DiKo/SC_Network.pdf">The Network Structure of Social Capital</a>&#8221; (Burt, 2000): hier wird eine direkte Beziehung zwischen Netzwerktheorie und Sozialkapital hergestellt.</li>
<li>Lin, 2001: Social Capital: A Theory of Social Structure and Action, Cambridge U. Press: Umfangreiches &#8220;Standardwerk&#8221; zum Thema.</li>
</ul>
<p>Topologien für Soziale Netzwerke:</p>
<ul>
<li><strong>Zentralisierte Systeme</strong>: <a href="http://developers.facebook.com/connect.php">Facebook Connect</a>, <a href="http://developer.myspace.com/Community/blogs/devteam/archive/2008/12/09/introducing-the-myspace-open-platform-and-myspaceid.aspx">MySpace ID</a>, <a href="https://accountservices.passport.net/ppnetworkhome.srf?vv=600&amp;lc=1033">Microsoft Passport</a></li>
<li><strong>Dezentralisierte Standards</strong>:</li>
<li><a href="http://openid.net/what/">OpenID</a></li>
<li><a href="http://oauth.net/">OAuth</a></li>
<li><a href="http://microformats.org/">Microformats</a>: <a href="http://microformats.org/wiki/hcard">hCard</a>, <a href="http://gmpg.org/xfn">XFN</a></li>
<li><a href="http://www.foaf-project.org/">FoaF</a></li>
<li><a href="http://portablecontacts.net/">PortableContacts</a></li>
<li><a href="http://xmpp.org/">XMPP (aka Jabber)</a></li>
<li>tbd. <a href="http://therealmccrea.com/2009/01/08/live-blogging-from-the-activity-streams-meetup/">Activity Streams</a></li>
<li><a href="http://web.resource.org/rss/1.0/">RSS</a>/<a href="http://bitworking.org/projects/atom/draft-ietf-atompub-protocol-06.html">Atom</a></li>
<li><a href="http://www.socialtext.net/ssa/index.cgi?whuffie">Whuffie</a> (Konzept aus <a href="http://craphound.com/down/download.php">Down and out in the Magic Kindom</a> v. <a href="http://boingboing.net/">C. Doctorow</a>)</li>
<li><a href="https://github.com/">GitHub</a>: Dezentrale Dateiverwaltung (i.e. Code), siehe auch: <a href="http://git-scm.com/">Git</a>, <a href="http://www.selenic.com/mercurial/wiki/">Mercurial</a>, <a href="http://bazaar-vcs.org/">Bazaar</a></li>
<li>insgesamt: <a href="http://code.google.com/apis/opensocial/">OpenSocial</a> (Google), <a href="http://diso-project.org/">DiSo</a> (ein paar deutsche Hacker), <a href="http://appleseed.sourceforge.net/">Appleseed</a></li>
</ul>
<p>Datenschutz und Privatsphäre:</p>
<ul>
<li>Plomlompom auf dem 25C3: <a href="http://events.ccc.de/congress/2008/Fahrplan/attachments/1222_postprivacy.pdf">Embracing Post-Privacy</a></li>
<li>Facebook: <a href="http://works.bepress.com/cgi/viewcontent.cgi?article=1019&amp;context=james_grimmelmann">Privacy</a></li>
<li>Def. <a href="http://plato.stanford.edu/entries/privacy/">Privacy (Stanford Dictionary of Philosophy)</a></li>
<li><a href="http://wearcam.org/sousveillance.htm">Sousveillance</a> vs. <a href="http://wearcam.org/anonequity.htm">Equiveillance</a> </li>
</ul>
<p><span> </span></p>
<p><span> </span></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Physische Rekursion?</title>
		<link>http://pudo.org/blog/2008/10/physische-rekursion/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 13:42:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ob Rapid Prototyping tatsächlich in eine Zukunft der amateurisierten Industrieproduktion führen wird, weiß ich nicht. Die Idee, sich für Kaffeeautomaten oder neue Schuhe einen Bauplan im iTunes Store zu laden und anschliessend ein paar Plastikfetzen in einen Fab-o-maten zu werfen finde ich dennoch nicht nur als Sci-Fi-Fan spannend. Fabbing könnte eine interessante ökonomische und ökologische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob Rapid Prototyping tatsächlich in eine Zukunft der amateurisierten Industrieproduktion führen wird, weiß ich nicht. Die Idee, sich für Kaffeeautomaten oder neue Schuhe einen Bauplan im iTunes Store zu laden und anschliessend ein paar Plastikfetzen in einen Fab-o-maten zu werfen finde ich dennoch nicht nur als Sci-Fi-Fan spannend. Fabbing könnte eine interessante ökonomische und ökologische Entwicklung einleiten und erproben wie weit die Digitalisierung wirklich gehen kann. </p>
<p><a href="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2008/10/bot.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-66" title="Students Union Reception" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2008/10/bot-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Warum erzähle ich hier so abgefahrenen Kram? Wie ich eben herausgefunden habe, ist es dem <a href="http://reprap.org/bin/view/Main/WebHome">offenen RepRap-Projekt</a> gelungen, einen sich selbst reproduzierenden Automaten zu entwerfen. <a href="http://reprap.org/bin/view/Main/RepRapOneDarwin">Der Bauplan</a> für das rudimentäre Gerät liegt natürlich in einem Wiki vor, wo die beteiligten Ingenieure Materialien, Hardware und Software diskutieren. </p>
<p>Für <a href="http://objects.reprap.org/wiki/Available_Files">besonders viel</a> taugt der aktuelle Prototyp wohl noch nicht: Kinderschuhe, Weingläser und ein Linux-Pinguin gehören zu den Höhepunkten des Archivs. Und was komplexere Produkte angeht fehlt wohl noch eine Menge Know-How. Aber wer weiß: vielleicht beglückt uns ja in fünf oder zehn Jahren die Nanotechnologie hier mit einem Durchbruch. Oder die harte Arbeit der RepRap-Hobbyisten zahlt sich aus. Spannend wär&#8217;s.</p>
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		<title>Werbekonzepte Bildung und Wissenschaft</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 08:29:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Ilmenau soll ein Videoportal erschaffen werden! Das war der Ruf mit dem mich Herr S. in die erste Veranstaltung der Praxiswerkstatt &#8220;Werbekonzepte für Bildung und Wissenschaft&#8221; gelockt hatte. Dort angekommen wurde schnell deutlich, dass das Ziel der Veranstaltung doch ein wenig umfassender ist: Zusammen mit Prof. Klimsa vom IfMK will ein Mitarbeiter des MDR [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Ilmenau soll ein Videoportal erschaffen werden! Das war der Ruf mit dem mich Herr S. in die erste Veranstaltung der Praxiswerkstatt &#8220;Werbekonzepte für Bildung und Wissenschaft&#8221; gelockt hatte. Dort angekommen wurde schnell deutlich, dass das Ziel der Veranstaltung doch ein wenig umfassender ist: Zusammen mit Prof. Klimsa vom IfMK will ein Mitarbeiter des MDR einen Spartenkanal aufbauen, dessen Aufgabe das Bewerben von Thüringen als Studienort sowie Industrie- und Forschungsstandort sein wird. </p>
<p>Die &#8220;Denkfabrik Live&#8221; soll &#8211; so ist das bei den wirklich großen Plänen öfters &#8211; ganz viel aktuellen Content haben, spannend und professionell aufbereitet sein &#8211; und nichts kosten. Also fast nichts, aber wer braucht auch schon Geld wenn man Studenten hat: die können ja bekanntlich ausgezeichnetes Fernsehen machen (hüstel) und lechzen förmlich danach, bei einem Werbekanal stundenlange Beiträge über biomedizinische Forschung in Schmalkalden zu filmen. </p>
<p>Dass das ganze Online stattfinden soll führte zu weiteren Verwirrungen: Gibt es ein Programm bei Online-Fernseh-Sendern? Denn Fernsehen ist es ja, weil wird ja ne Kamera verwendet. Oder doch lieber einen Satellitenkanal? Da weiß man wenigstens noch, was wann läuft. Und nicht dieses fürchterliche Web-Getue, bei dem die Leute am Ende noch selbst bestimmen was sie sehen. Das wärs ja noch. </p>
<p>Könnten sie das nämlich &#8211; den Kanal wechseln &#8211; hätte das Programm ein ernstes Problem: Interessentenabwesenheit. Denn, das wurde deutlich, Bayern alpha ist der Standard was Seriosität angeht. Die jungen Leute gucken das sicher. Denn nichts wollen Schüler auf Studienplatzsuche dringender, als sich eine ungeschnittene Herzkranzoperation aus der Uniklinik Jena anzugucken. Und wer nach dem Beitrag über neue Werkstoffe im Staubsaugerbau nicht über die Tatsache hinweg ist, dass man Ilmenau eigentlich nur per Helikopter erreicht, den wollen wir doch auch gar nicht anwerben. </p>
<p>In diesem Sinne: glück auf! Und ich muss weg.</p>
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