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	<title>pudoblog &#187; web2.0</title>
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		<title>Adhocracy: Konzept-Diskussion</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 18:15:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen eines Projekts zur Implementation einer noch umfassenderen Liquid Democracy-Plattform kommt es momentan auf der entsprechenden Adhocracy-Instanz zu einer sehr spannenden Diskussion &#8230; über Adhocracy. Nachdem ich dort zunächst einige Thesen zum Adhocracy-Design getippt hatte, freue ich mich jetzt, dass dort eine Kontroverse aufkeimt. Wer also Lust hat, ein wenig über die Grundsätze von Liquid [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen <a href="http://demokratie.wikispaces.com/">eines Projekts</a> zur Implementation einer noch umfassenderen <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Liquid_Democracy">Liquid Democracy</a>-Plattform kommt es momentan auf der <a href="http://liqd.adhocracy.cc/instance/liqd">entsprechenden Adhocracy-Instanz </a>zu einer <a href="http://liqd.adhocracy.cc/motion/4OD9C">sehr spannenden Diskussion</a> &#8230; über Adhocracy. Nachdem ich dort zunächst einige Thesen zum Adhocracy-Design getippt hatte, freue ich mich jetzt, dass dort eine Kontroverse aufkeimt. Wer also Lust hat, ein wenig über die Grundsätze von Liquid Democracy, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wahlgeheimnis">geheime und namentliche Wahlen</a>, <a href="http://www.usemod.com/cgi-bin/mb.pl?SoftSecurity">Soft Security</a> oder kollektive Intelligenz zu diskutieren: <a href="http://liqd.adhocracy.cc/motion/4OD9C">macht mit</a>!</p>
<p>(Was meint ihr, wie oft bekomme ich das Wort &#8220;Adhocracy&#8221; in einen Satz?)</p>
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		<title>Adhocracy, zweite Version</title>
		<link>http://pudo.org/blog/2009/10/adhocracy-zweite-version/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 10:34:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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		<description><![CDATA[Anm.: Dies sind Release-Notes. Für eine bessere Erklärung des &#8220;Warum?&#8221; darf ich euch an die neue FAQ verweisen. 
Was ist nur aus `release early, release often´geworden? Diesmal ist es mir nicht gelungen, denn bei Adhocracy hat sich zu grundlegendes getan. Ich bin ein wenig stolz über das Ergebnis, denn ich glaube Adhocracy beta 2 ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Anm.: Dies sind Release-Notes. Für eine bessere Erklärung des &#8220;Warum?&#8221; darf ich euch an die neue </em><a href="http://piraten.adhocracy.cc/page/faq.html"><em>FAQ</em></a><em> verweisen. </em></p>
<p>Was ist nur aus `release early, release often´geworden? Diesmal ist es mir nicht gelungen, denn bei <a href="http://adhocracy.cc">Adhocracy</a> hat sich zu grundlegendes getan. Ich bin ein wenig stolz über das Ergebnis, denn ich glaube Adhocracy beta 2 ist ein Tool, welches von Gruppen nutzenbringend eingesetzt werden kann.</p>
<h2>Was ist neu?</h2>
<ul>
<li><strong>Ein besseres Interface</strong>. Es ist schick, geräumig, einfach und <a href="http://stackoverflow.com">ein wenig geklaut</a>. Das Ziel war, modulare Interface-Schnipsel zu haben, mit denen ich einfach neue Datenansichten entwerfen kann. Die Schnipsel gibt es nun, und bald wohl auch eine Menge neuer Ansichten.</li>
<li><strong>Graduelle Mitgliedschaft</strong>. Wieder ein (am gleichen Ort!) <a href="http://stackoverflow.com">geklautes</a> Konzept; Benutzer müssen durch gute Kommentare sogenannte Karma-Punkte erwerben um auf fortgeschrittene Funktionen zugreifen zu können. So werden die aktivsten und anerkanntesten Mitglieder der Community automatisch zu deren Moderatoren.<br />
<a href="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/10/Screen-shot-2009-10-28-at-10.33.24-AM.png"><img class="size-medium wp-image-239" title="Screen shot 2009-10-28 at 10.33.24 AM" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/10/Screen-shot-2009-10-28-at-10.33.24-AM-300x122.png" alt="Screen shot 2009-10-28 at 10.33.24 AM" width="300" height="122" /></a></li>
<li><strong>Das Wiki-Kommentar-Prinzip</strong>. Eine große Wikiseite ist leider eine schlechte Plattform für inhaltliche Diskussionen. In Adhocracy sind anstatt dessen alle Kommentare Wikiseiten, die jeder Benutzer bearbeiten kann. So soll eine strukturierte Diskussion entstehen, in der jeder zu den Argumenten eines Anderen beitragen kann.<br />
<a href="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/10/Screen-shot-2009-10-28-at-10.36.48-AM.png"><img class="size-medium wp-image-240" title="Screen shot 2009-10-28 at 10.36.48 AM" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/10/Screen-shot-2009-10-28-at-10.36.48-AM-300x150.png" alt="Screen shot 2009-10-28 at 10.36.48 AM" width="300" height="150" /></a></li>
<li><strong>Neue Abstimmungsengine</strong>. Den Abstimmungscode habe ich einmal neu geschrieben. Davon sieht man zwar als Anwender nichts, aber das neue Modell soll es mir erlauben jederzeit unterschiedliche Wahlsysteme auszuprobieren. Und es ist weniger buggy.<br />
<a href="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/10/Screen-shot-2009-10-28-at-10.37.22-AM.png"><img class="size-medium wp-image-241" title="Screen shot 2009-10-28 at 10.37.22 AM" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/10/Screen-shot-2009-10-28-at-10.37.22-AM-300x125.png" alt="Screen shot 2009-10-28 at 10.37.22 AM" width="300" height="125" /></a></li>
<li><strong>Mehr Dokumentation</strong>. Adhocracy hat mittlerweile eine <a href="http://adhocracy.cc/page/faq.html">recht umfassende FAQ</a>, einen <a href="http://trac.adhocracy.de">Bugtracker</a> der den Fortschritt der Plattform beschreibt und sogar ein wenig <a href="http://docs.adhocracy.de">API-Dokumentation</a> für interessierte Hacker.<br />
<a href="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/10/about_page.png"><img class="size-medium wp-image-243" title="about_page" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/10/about_page-300x293.png" alt="about_page" width="300" height="293" /></a><br />
Vielen Dank an dieser Stelle an <a href="http://www.storbeck.me">Martin</a>, der geniale Grafiken zur Erläuterung des Delegated Voting beigetragen hat!</li>
</ul>
<h2>Und jetzt?</h2>
<p>Doch Adhocracy ist nicht fertig, denn es fehlen noch viele essentielle Funktionen, die in den nächsten Versionen folgen werden:</p>
<ul>
<li><strong>Wahl durch Zustimmung</strong>. Bisher können Vorschläge nur einzeln bewertet werden. In Zukunft sollen Beziehungen zwischen einzelnen Vorschlägen (wie: &#8216;braucht&#8217;; &#8216;wiederspricht&#8217;) zu einem zentralen Element der Plattform werden und so logisch konsistente Entscheidungsstrukturen zu garantieren.</li>
<li><strong>Bessere Aktivitäten-Anzeige</strong>. Adhocracy soll seine Nutzer genau informieren, wann und wo neue Beiträge entstehen, und welche Ereignisse für ihn besonders relevant sind. Schon jetzt verfügt Adhocracy über umfassende RSS-Feeds, die Nutzer auf dem Laufenden halten sollen.</li>
<li><strong>Plattform-Integration</strong>. Die Aktivitäten wird Adhocracy nicht für sich behalten, sondern nach außen kommunizieren. Dazu soll eine Integration mit Twitter, Facebook und MediaWiki erfolgen.</li>
</ul>
<p>Aber das ist leider ein wenig Zukunftsmusik.</p>
<p>Heute ausprobieren kann man dafür <a href="http://adhocracy.cc">http://adhocracy.cc</a> &#8211; die Live-Seite. Wer will, kann auch den BSD-lizensierten Code unter <a href="http://trac.adhocracy.de">http://trac.adhocracy.de</a> anschauen.</p>
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		<title>Liquid Democracy</title>
		<link>http://pudo.org/blog/2009/09/liquid-democracy/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 18:29:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[digitalisierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit bald zwei Monaten habe ich mich mittlerweile der Liquid Democracy verschrieben. Deren Ansatz ist es, Demokratie nicht als heilige Staatsform, sondern als ein besonders erfolgreiches Muster sozialer Koordination zu verstehen. Wie kann man es vielen Leuten erlauben, gemeinsam an Entscheidungen über ihr Zusammenleben mitzuwirken?
Diese Frage hat natürlich viele Antworten, die meisten davon gehen aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit bald zwei Monaten habe ich mich mittlerweile der <a href="http://www.kuro5hin.org/story/2003/7/16/201556/896">Liquid Democracy</a> verschrieben. Deren Ansatz ist es, Demokratie nicht als heilige Staatsform, sondern als ein besonders erfolgreiches <a href="http://designingsocialinterfaces.com/patterns.wiki/index.php?title=Main_Page#Social_Patterns_.26_Best_Practices">Muster sozialer Koordination</a> zu verstehen. Wie kann man es vielen Leuten erlauben, gemeinsam an Entscheidungen über ihr Zusammenleben mitzuwirken?<span id="more-201"></span></p>
<p>Diese Frage hat natürlich viele Antworten, die meisten davon gehen aber von einer <strong>analogen Welt</strong> aus: direkte Kommunikation zwischen den Bürgern ist schwer; Andere mit gleichen oder ähnlichen Interessen zu finden ist schwer; Menschen zu koordinieren ist schwer. Deshalb kommt man zu Konstrukten wie der repräsentativen Demokratie: <a href="http://www.bundestag.de">600 Leute in einem Parlament</a> können vielleicht noch etwas erreichen, solang man ordentliche Regeln zur Gesetzgebung hat. Organisationen wie NGOs oder Parteien hingegen stehen hier vor der Wahl: basisdemokratische Entscheidungen behindern <a href="http://www.iswi.org">durch ihre Trägheit</a> oft eine effektive Entscheidungsfindung, gleichzeitig wären sie zur Einbeziehung der Mitglieder wünschenswert.</p>
<p>Soweit die analoge Welt. <strong>Im Web ändern sich nun aber die Spielregeln</strong>: direkte Kommunikation ist auf einmal <a href="http://twitter.com" target="_blank">trivial</a>; Gleichgesinnte zu finden erledigt oft die Informationsfabrik in der Wolke und um eine Gruppe von Menschen zu koordinieren braucht man nur eine Yahoo! Group oder ein Wiki. Liquid Democracy ist daher im Prinzip <strong>eine Wiki-Demokratie</strong>: Jeder kann Vorschläge einbringen, bestehende Ideen kommentieren und schließlich für oder gegen einen konkreten Antrag stimmen. Hinzu kommt <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Liquid_democracy#Delegated_voting">ein Twist</a>: wenn ich mich nicht qualifiziert fühle zu einem Themengebiet Entscheidungen zu treffen &#8211; oder schlicht keine Lust habe jeden Tag Wikiseiten zu lesen &#8211; dann steht mir frei, meine Stimme an einen anderen zu übertragen. Das kann für ein einzelnes Thema erfolgen, aber auch für einen ganzen Politikbereich.</p>
<p><a href="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/09/adhocracy_button.png"><img class="alignright size-full wp-image-203" title="adhocracy_button" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/09/adhocracy_button.png" alt="adhocracy_button" width="116" height="36" /></a>So entsteht eine neue Form der Demokratie, die wirklich verteilt, schnell und offen ist &#8211; ein richtiges Kind des Internet. Demokratisches Management wird damit zu einer pragmatischen Option für Organisationen, die ihre Mitglieder wirklich einbeziehen wollen &#8211; egal wo sie sich grade aufhalten und egal wann sie sich engagieren wollen.</p>
<p>Ein gutes Beispiel dafür ist die <a href="http://piratenpartei.de">Piratenpartei</a>, in deren Programm <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Liquid_Democracy">die Liquid Democracy seit der Gründung einen festen Punkt darstellt</a>. Besonders gefreut hat es mich daher, dass ich in Zukunft meinen eigenen Entwurf einer Liquid Democracy, <a href="http://adhocracy.cc">adhocracy.cc</a>, zusammen mit den engagierten Leuten beim Berliner Verein <a href="http://www.liqd.de">liqd</a> voran treiben und nach der Bundestagswahl vielleicht auch dem einen oder anderen Test innerhalb der Piraten unterwerfen kann.</p>
<p>Wer weiß: vielleicht werden wir in ein paar Jahren Liquid Democracy als etabliertes Tool des sozialen Webs in einem Atemzug mit Weblogs, Wikis und Social Networking Services nennen. Mich würde es freuen, denn so würde das Web auf seine eigene Art erwachsen &#8211; indem es lernt, seine eigenen Entscheidugnen zu treffen.</p>
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		<title>tweetvote: Lessons learned</title>
		<link>http://pudo.org/blog/2009/03/tweetvote-lessons-learned/</link>
		<comments>http://pudo.org/blog/2009/03/tweetvote-lessons-learned/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 12:18:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Hype des Monats März ist Echtzeitsuche. Nachdem die Idee, Twitter &#38; Co könnten eine neue Form der Suche bereitstellen, nicht ganz neu ist hat sie in der vergangenen Woche offiziell Hype-Status erreicht. Spätestens als Eric Schmidt (CEO von Google) dann noch ein wenig Öl in die Flammen gegeben hat, ist &#8220;social search&#8221; abgehoben. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Hype des Monats März ist Echtzeitsuche. Nachdem die Idee, Twitter &amp; Co könnten eine neue Form der Suche bereitstellen, nicht ganz neu ist hat sie in der vergangenen Woche <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/five_sites_that_let_your_experience_the_real-time.php">offiziell Hype-Status</a> erreicht. Spätestens als Eric Schmidt (CEO von Google) dann noch <a href="http://blogs.reuters.com/mediafile/2009/03/04/googles-schmidt-twitter-is-poor-mans-email/">ein wenig Öl in die Flammen </a>gegeben hat, ist &#8220;social search&#8221; abgehoben. <a href="http://battellemedia.com/archives/004858.php">Der Konsens ist</a>, dass Google Ende des Monats pleite sein und von search.twitter.com ersetzt sein wird. Spätestens Mai.<span id="more-171"></span>Mir soll das ganz recht sein, <a href="http://pudo.org/blog/2009/02/mein-freund-der-tweet/">denn ich finde</a>, dass Twitter als Informationsnexus eine Menge Potential hat. Wenn man denn alles herausnehmen könnte, was Noise und nicht Signal ist. Mit solchen Gedanken begann der Samstagabend der vergangenen Woche. Also ran, <a href="http://tweetvote.infofaktur.de">tweetvote</a> muss entwickelt werden, ein kollaboratives tweet-Filter-System.</p>
<h2>Making of TweetVote</h2>
<p>Nach etwa vier Stunden, die erste Version:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-175" title="tv2" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/03/picture-71-300x254.png" alt="tv2" width="300" height="254" /></p>
<p style="text-align: left;">Ok, hier kann man voten, das ist gut. Es gibt auch die Möglichkeit, die Site per Tastatur zu bedienen, passt. Aber leider sehen die meisten Nutzer hauptsächlich eine Meldung, nämlich diese:</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-176" title="picture-6" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/03/picture-6-300x172.png" alt="picture-6" width="300" height="172" /></p>
<p style="text-align: left;">Das stört, also brauche ich mehr tweets. Und wo findet man die? Richtig, in der twitter-Suche. Die nächste Version &#8211; mittlerweile war es Sonntag &#8211; erlaubte daher, nach einem Begriff zu suchen:</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-177" title="picture-11" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/03/picture-11-292x300.png" alt="picture-11" width="292" height="300" /></p>
<p style="text-align: left;">Diese Version bot also unbegrenzt viel Unterhaltung, vorausgesetzt man folgt einem ausreichend aktivem Suchbegriff. Nächstes Problem: meine Tester. Die verlangten nämlich allesamt, die Seite sollte auch etwas für sie tun. Eine vollkommen verfahrene Erwartungshaltung natürlich, schließlich arbeiten Menschen für Computer und nicht andersrum. Aber gut, es kann geholfen werden. Diesmal mit Mehrfachansicht und einem ersten Empfehlungssystem:</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-178" title="picture-14" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/03/picture-14-300x166.png" alt="picture-14" width="300" height="166" /></p>
<p style="text-align: left;">Im Hintergrund läuft hier ein Bayes-Classifier (also im Prinzip ein Spam-Filter). Dieser Teil ist aber der am wenigsten aufwändige; hier kann man auf gute Libraries und ein wenig alten Eigencode zurückgreifen.</p>
<p style="text-align: left;">Insgesamt: Sehr schick, man beachte auch das neue Logo, welches zusammen mit Herrn Storbeck entstanden war. Leider ist die Version jedoch nicht mehr interaktiv, also brauche ich wieder meine Tastaturkommandos und ein Voting-System. Hier das Resultat bei der ersten öffentlichen Erwähnung auf Twitter:</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-179" title="picture-22" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/03/picture-22-300x221.png" alt="picture-22" width="300" height="221" /></p>
<p style="text-align: left;">Har har, selbst hochgevotet. Mittlerweile unterstützt das Tool sogar mehrere parallele Suchen, was allerdings zu etwas fiesen Ajax-Reloads im Hintergrund führt (&gt;10 Sek.). Die nächsten Schritte sind jetzt:</p>
<ul>
<li>Dokumentation und Publikation der API für die Seite. Wenn eines der großen Twittertools ein Voting einbauen würde, wäre das natürlich eine geniale Gelegenheit mehr Datemn zu sammeln und dadurch bessere Voraussagen machen zu können.</li>
<li>Empfehlungen von Tweets die man weder abonniert noch gesucht hat, die aber besonders gut zum eigenen Profil passen.</li>
<li>Weiterstudieren.</li>
</ul>
<h2>Soziale Suche</h2>
<p>Die meiste Zeit während der Entwicklung habe ich mit Sicherheit mit der Suchfunktion zugebracht. Das war auch so beabsichtigt, schließlich ist das der Hype des Monats. Das Problem ist nur: wenn soziale Suche die Zukunft ist, dann nicht die von Twitter. Das fängt damit an, dass search.twitter.com nicht viel mit twitter.com zu tun hat und andere Datenformate und Metaphern nutzt. Während man bei twitter rückwärts durch die Ergebnisseiten läuft, wechselt das bei search.twitter.com regelmäßig und ein wenig unberechenbar die Richtung.</p>
<p>Keine Chance hat, wer eine Suche zu einem Zeitpunkt beginnt und wenige Sekunden später fortsetzen will: wie in einem Buch ohne Lesezeichen verliert man natürlich jede Information darüber, wo man grade war. Das macht dann &#8220;Rückwärtssuchen&#8221;, also die Suche nach Einträgen die älter als ein bestimmter Referenz-Eintrag sind so gut wie unmöglich. Soziale Suche wird also ziemlich unberechenbar, unvollständig und langsam.</p>
<p>Vielleicht gibt es Google doch noch bis Oktober?</p>
<p><strong>Edit: </strong>Herr Martin S. aus G.-A. findet, dass sein Beitrag im obigen Text zu wenig Erwähnung findet. Es sei daher darauf hingewiesen, dass sein Paintshop-fu nicht nur maßgeblich an der Entstehung des Logos beteiligt war, sondern auch an &#8216;x&#8217;-Symbolen, Pfeilen mit verschiedenen Transparenzgraden und einer Lupe. Seine Rolle im konzeptionellen Teil der Arbeit ist schwer zu quantifizieren, sollte jedoch als grundlegend für den Erfolg des Projektes anerkannt werden. Herr Storbeck dankt seiner Frau, potentiellen Kindern und Martin Löffelholz. &#8211; die Redaktion.</p>
<p><a href="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/03/image_191.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-189" title="image_191" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/03/image_191-300x225.jpg" alt="image_191" width="300" height="225" /></a></p>
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		<title>Mein Freund der Tweet</title>
		<link>http://pudo.org/blog/2009/02/mein-freund-der-tweet/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 15:45:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[bullshyt]]></category>
		<category><![CDATA[ich will ein pony]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich sage gerne böse Sachen über Twitter. Zum Beispiel dass man in 140 Zeichen weder ein Argument formulieren noch eines angreifen kann. Oder dass Twitter vermutlich der erste Webdienst ist, dessen User schneller verdummen können als RTL2-Zuschauer. Dass ich es also selber nutze kann ich nur rechtfertigen, indem ich eine „redeeming quality“ benenne, eine entschädigende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sage gerne böse Sachen über Twitter. Zum Beispiel dass man in 140 Zeichen weder ein Argument formulieren noch eines angreifen kann. Oder dass Twitter vermutlich der erste Webdienst ist, dessen User schneller verdummen können als RTL2-Zuschauer. Dass ich es also selber nutze kann ich nur rechtfertigen, indem ich eine „redeeming quality“ benenne, eine entschädigende Eigenschaft auf deren Basis mein Verhalten rational bleibt. Also los: <span id="more-155"></span></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-156" title="56c57ae6b756827c72be2b537ac1f8c904d2472b" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/02/56c57ae6b756827c72be2b537ac1f8c904d2472b-225x300.jpg" alt="56c57ae6b756827c72be2b537ac1f8c904d2472b" width="225" height="300" />Ich glaube, dass Twitter zum ersten Mal einen (post-ökonomischen?) Markt für digitale Information bereitstellt. Seine wesentlichen Eigenschaften sind: (1) er macht nicht nur das Angebot sondern auch die Nachfrage transparent; (2) er bietet Möglichkeiten zur Anbindung der notwendigen Logistik und (3) er berücksichtigt die Nichtrivalität in der Nutzung der vertriebenen Waren.</p>
<p>Zum ersten Punkt: im Gegensatz zur Mehrheit aller Weblogs und konventionellen Webseiten enthält jedes Twitter-Profil die Anzahl seiner Leser. Damit wird allerdings nicht nur – wie bei konventionellen Visitor-Statistiken – die Nachfrage nach der bisher zur Verfügung gestellten Information ausgedrückt, sondern auch die Nachfrage nach zukünftig bereitgestellten Informationen. Ein Follower ist daher ein wenig mit einem Investor vergleichbar: in der Hoffnung zu einem späteren Zeitpunkt einen Informationsgewinn zu erhalten stellt er seine Aufmerksamkeit in der Gegenwart zur Verfügung. (Ich habe wirklich keine Ahnung wovon ich rede. Aber es klingt ok, oder?) Damit steigt im Sinne eines Solidaritätsgutes auch der Wert der Information für deren andere Nutzer.</p>
<p>Zum zweiten Punkt, der Logistik: Twitter bindet sich mit besonderer Leichtigkeit in einen neueren Teil der Internet-Architektur ein, den ich gerne als das „<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Stream_processing">stream-basierte Web</a>“ bezeichnen möchte: anstatt dem gewohnten Pull-System des HTTP wird hier auf ein Publisher/Subscriber-Modell gesetzt, indem man einen gewissen Informationsstrom abonniert, um Neues fortan im Push-Verfahren zugestellt zu bekommen. Das pub/sub-Modell ist notwendig, um einen sinnvollen Ersatz für die aussterbenden Massenmedien (SCNR) konstruieren zu können. Deshalb ist es auch kein Zufall, dass die hier zugrundeliegende Technologie, RSS/Atom, aus dem Bereich der Weblogs, Podcasts und <a href="http://eztv.it">Torrent-Feeds</a> stammt. Mit der entstehenden Integration zwischen diesem Modell und der bestehenden Messaging-Infrastruktur durch XMPP/Jabber-<a href="http://xmpp.org/extensions/xep-0060.html">Erweiterungen für pub/sub</a> entsteht hier ein neues Paradigma der Informationsverteilung im Web. (Ok, der letzte Satz sollte in mein amtliches Bullshit-Führungszeugnis eingetragen werden. Er tut mir leid.)</p>
<p>Letztlich, die Nichtrivalität: die direkte Konsequenz aus dem Eingeständnis, dass Twitter im Prinzip in öffentlichen Gütern handelt ist das Fehlen eines monetären Gegenwertes für die bereitgestellte Information. Deshalb fällt es dem geneigten, aber vermutlich (wie ich) durch mindestens eine VWL-Vorlesung geschädigten Leser auch zunächst schwer, Twitter als Markt im ökonomischen Sinn anzuerkennen. (Überhaupt habe ich den Eindruck, dass es eine direkte Korrelation zwischen der Teilnahme an wirtschaftswissenschaftlichen Lehrveranstaltungen und Realitätsferne gibt.)</p>
<p>Interessant bleibt, dass die Nutzer hier dennoch bereit sind einen Gegenwert zu bieten, der ihnen nur begrenzt zu gebote steht. Ob man den Gegenwert, der auf Twitter gehandelt wird nun Aufmerksamkeit, Selbstwert oder Sozialkapital nennt, ist zweitrangig. Unsere Freunde aus Vertrieb und Werbung sind natürlich fest vom vertrauten Begriff der Aufmerksamkeit überzeugt, was auch erklärt warum sie mittlerweile mehr Microblogging als Koks nutzen. (Auch interessant: der Einfluss von Filtering-Tools auf den Wert eines Followers. Ich freu mich schon auf die Versuche, tweets mit DRM zu schützen um sicherzustellen, dass sie unmodifiziert und unaggregiert beim Opf&#8230; äh Follower ankommen.) Persönlich würde ich’s Sozialkapital taufen, obwohl Narzissmus 2.0 einen knappen zweiten Platz belegt. Aber das – Entschuldigung! – wird schon wieder böse.</p>
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		<title>Common Future Wiki</title>
		<link>http://pudo.org/blog/2009/02/common-future-wiki/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 21:51:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Common Future]]></category>
		<category><![CDATA[cbpp]]></category>
		<category><![CDATA[relaunch]]></category>
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		<category><![CDATA[weltherrschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einigen Tagen ist mittlerweile die neue Webseite des Common Future Think Tank online. Ziel war es, ein globales Netzwerk von Studenten zu präsentieren, das gemeinsam nach Lösungen für ökologische, ökonomische und soziale Probleme suchen will.
Nachdem zunächst eine recht konventionelle CMS-Seite mit fertigen Publikationen der Gruppe geplant war, kam es Ende Dezember zur Revolution: wieso [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-151" title="auge" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/02/auge-300x154.jpg" alt="auge" width="300" height="154" />Seit einigen Tagen ist mittlerweile die neue Webseite des <a href="http://www.common-future.org">Common Future Think Tank</a> online. Ziel war es, ein globales Netzwerk von Studenten zu präsentieren, das gemeinsam nach Lösungen für ökologische, ökonomische und soziale Probleme suchen will.</p>
<p>Nachdem zunächst eine recht konventionelle CMS-Seite mit fertigen Publikationen der Gruppe geplant war, kam es Ende Dezember zur Revolution: wieso braucht unsere Gruppe denn ein CMS, wenn wir intern längst über ein Wiki verfügen? Könnte es nicht sogar sein, dass unser bislang recht stiefmütterlich genutzes, internes Wiki grade wegen seiner fehlenden Öffentlichkeit nicht wirklich in Gang kommt?</p>
<p><span id="more-149"></span></p>
<p>Und mehr noch: warum wollen wir überhaupt eine Trennung zwischen Intranet und Webseite? Warum wollen wir zwischen Mitgliedern und Fremden unterscheiden? Diese Fragen &#8211; insbesondere im Rahmen eines Besuchs in Hamburg Anfang Januar &#8211; mit manch einem eingefleischtem NGO-Aktivisten zu führen war für mich ein spannendes Projekt. Das tiefe Verständnis für soziale Medien, dass die Teilnehmer der gesamten Diskussion an den Tag legten hat mich ebenso beeindruckt wie der Wille, neue und unerprobte Konzepte zu übernehmen. </p>
<p>Genauso bei der Umsetzung: wie können wir in einem Wiki eine tiefgreifende Diskussion führen? Wie kann ein Wiki eine Community etablieren und aufrechterhalten? Brauchen wir ein eigenes soziales Netzwerk um neben sachlichen Worten auch menschlichen Kontakt zu vermitteln? Diese Fragen hatten sich bei meinen bisherigen <a href="http://amwiki.de">Wiki-Versuchen</a> nicht in dieser Intensität gestellt, sind aber mittlerweile zu den zentralen Herausforderungen von Common Future geworden. Und auch wenn ich bisher nicht glaube, dass wir die Antworten für unsere Gruppe gefunden haben, gibt es erste positive Anzeichen: zur kommenden Klimakonferenz in Kopenhagen findet mittlerweile im neuen Wiki ein recht <a href="http://common-future.org/wiki/Copenhagen_Conference">reger Austausch</a> statt.</p>
<p>Für die Mitglieder der IT-Gruppe von Common Future bleibt aber noch einiges zu tun: viele Wiki-Anfänger sorgen dafür, dass ich mich zeitweise zu regelrechten Move/Delete-Parties genötigt sehe und mir schon ein eigenes Sortiment von <a href="http://common-future.org/wiki/Template:Tldr">Läster-Templates</a> zugelegt habe, mit denen ich die armen Politfrieks bei gegebenem Anlass zurechtstauche. Auch das Layout ist bisher auf eine verständliche Kombination aus Entsetzen und Spott gestoßen, obwohl meine <a href="http://germanwatch.org">unwissenschaftlichen Recherchen</a> zum Thema ergeben hatten, dass besagte Frieks große Fans des &#8230; Minimallayouts sind.</p>
<p>Wer sich also mal einen Eindruck machen will: das <a href="http://common-future.org">Common Future Wiki</a> hat ab sofort 24 Stunden am Tag geöffnet und sucht dringend neue Mitarbeiter.</p>
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		<title>DiKo: free = rich Notizen</title>
		<link>http://pudo.org/blog/2009/01/diko-free-rich-notizen/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 19:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue neue neue Medien]]></category>
		<category><![CDATA[blamieren2.0]]></category>
		<category><![CDATA[digitale kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[web2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein wenig spät hier der Link zur DiKo-Vorlesung zum Thema &#8220;commons-based peer production&#8221;, die Martin und ich am vergangenen Dienstag gehalten haben:

Prezi-Fläche

 
Wie es sich für gute möchtegern-Akademiker gehört haben wir natürlich ein paar Quellen (Update: nö, das sind keine wirklichen Zitate, sondern Anregungen zum Weiterlesen): 

Barlow: Declaration of Independence (of Cyberspace) 
Information wants to be free  
Eric Raymond: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wenig spät hier der Link zur DiKo-Vorlesung zum Thema &#8220;commons-based peer production&#8221;, die Martin und ich am vergangenen Dienstag gehalten haben:</p>
<ul>
<li><a href="http://prezi.com/3608/" target="_blank">Prezi-Fläche</a></li>
</ul>
<p> </p>
<p>Wie es sich für gute möchtegern-Akademiker gehört haben wir natürlich ein paar Quellen (<strong>Update: </strong>nö, das sind keine wirklichen Zitate, sondern Anregungen zum Weiterlesen): </p>
<ul>
<li>Barlow: <a href="http://homes.eff.org/~barlow/Declaration-Final.html">Declaration of Independence (of Cyberspace)</a> </li>
<li>Information <a href="http://www.anu.edu.au/people/Roger.Clarke/II/IWtbF.html">wants to be free</a>  </li>
<li><strong>Eric Raymond: </strong><strong><a href="http://catb.org/~esr/writings/cathedral-bazaar/">The Cathedral and the Bazaar</a></strong> </li>
<li><strong>Lawrence Lessig</strong> (Permission Culture vs. <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://remix.lessig.org/">Remix</a></span> Culture): <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://www.free-culture.cc/freeculture.pdf">Free Culture</a></span> </li>
<li>Weinberger: <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://www.everythingismiscellaneous.com/wp-content/samples/eim-sample-chapter1.html">Ordnung im Web</a></span> </li>
<li>CBPP in Bezug auf Lernen: <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://www.itofisher.com/mito/publications/">Mimi Ito</a></span> (insb. <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://digitalyouth.ischool.berkeley.edu/files/report/digitalyouth-TwoPageSummary.pdf">digital youth</a></span>)</li>
<li><strong>Shirky: Here Comes Everybody</strong>: <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/Here-Comes-Everybody-Organizing-Organizations/dp/1594201536/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1232222768&amp;sr=8-1">Amazon</a></span> (&#8221;Hauptquelle&#8221;: etwa 50% des Referats werden hier in der einen oder anderen Form behandelt.)
<ul>
<li>Here Comes Everybody Links <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://mymindonbooks.com/?p=541">I</a></span> , <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://mymindonbooks.com/?p=542">II</a></span>  </li>
<li><span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://shirky.com/writings/weblogs_publishing.html">Über Weblogs</a></span>  und <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://www.shirky.com/writings/ontology_overrated.html">Ontologien</a></span></li>
<li>Shirky zu den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=A_0FgRKsqqU">4 Ebenen der Kollaboration</a> </li>
<li><span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://www.youtube.com/watch?v=Xe1TZaElTAs">Love, Internet Style</a></span></li>
<li><span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://www.youtube.com/watch?v=AyoNHIl-QLQ">Where do people find the time?</a></span> </li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li>Bruce <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://odeo.com/episodes/10977593-Bruce-Sterling-SXSW-2007">Sterling auf der SXSWi 2007</a></span>: &#8220;Hauptquelle&#8221;: die anderen 50% des Referats sind von hier geklaut <img src='http://pudo.org/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </li>
<li><strong>Benkler The Wealth of Networks: </strong>(<span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://benkler.org/Benkler_Wealth_Of_Networks.pdf">Buch als PDF</a></span>), <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://yupnet.org/benkler/archives/13#12">Ein sehr lesenswertes Kapitel</a></span>
<ul>
<li>Auch: <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://www.benkler.org/CoasesPenguin.html">Coase 2.0 (Coase&#8217;s Penguin)</a></span> </li>
</ul>
</li>
<li>Hardin: The Tragedy of the Commons: PDF <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://www.garretthardinsociety.org/articles/art_tragedy_of_the_commons.html">1968 (Science)</a></span> </li>
<li>vs. Bricklin: <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://www.bricklin.com/speeches/c-of-c/">Cornucopia of the Commons</a></span> </li>
<li>Zittrain: The Future of the Internet (and how to Stop it):  S. 70ff: <span class="nobr"><a rel="nofollow" href="http://futureoftheinternet.org/static/ZittrainTheFutureoftheInternet.pdf">Download PDF</a></span> </li>
<li><a href="http://cyber.law.harvard.edu">Berkman Center </a></li>
</ul>
<p> </p>
<p>RfC!</p>
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		<title>Zeitungssterben: death to the infidels?</title>
		<link>http://pudo.org/blog/2008/12/zeitungssterben-death-to-the-infidels/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 19:41:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[bald mehr Wälder]]></category>
		<category><![CDATA[finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Neue neue neue Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn an einem einzigen Tag die Tribune Company (mit Chicago Tribune und LA Times) bankrupt geht und die New York Times Company eine Hypothek auf das eigene Hauptquartier aufnehmen muss, dann braucht man keine Deutung: der US-amerikanischen Zeitungslandschaft geht es ziemlich mies. 
Die genannten Gründe sind immer die drei gleichen: die Finanzkrise zerstört nicht nur die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2008/12/failwhale.png"><img class="alignright size-medium wp-image-124" title="failwhale" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2008/12/failwhale-300x225.png" alt="" width="300" height="225" /></a>Wenn an einem einzigen Tag die Tribune Company (mit Chicago Tribune und LA Times) <a href="http://dealbook.blogs.nytimes.com/2008/12/08/tribune-files-for-bankruptcy/">bankrupt geht</a> und die New York Times Company eine <a href="http://www.marketwatch.com/news/story/new-york-times-co-prudence/story.aspx?guid=%7BBB2CCF9C-8221-4194-8054-55724D5B3C87%7D&amp;dist=msr_15">Hypothek auf das eigene Hauptquartier</a> aufnehmen muss, dann braucht man keine Deutung: der US-amerikanischen Zeitungslandschaft geht es ziemlich mies. </p>
<p>Die genannten Gründe sind immer die drei gleichen: die Finanzkrise zerstört nicht nur die Möglichkeiten zur Finanzierung sondern auch den Werbemarkt und sinkende Abonnentenzahlen reduzieren das Einkommen der betroffenen Unternehmen. Gleichzeitig ist das Online-Geschäft der Zeitungen noch immer nicht profitabel, während die Werbedollars ins Internet abwandern.</p>
<p>Und während ich eine solche Entwicklung abstrakt schon eine Weile angenommen habe, bin ich überrascht wie schnell es nun abwärts geht. Nicht zuletzt, weil es noch kein voll entwickeltes Substitutionsprodukt zum Qualitätsjournalismus gibt. Das macht die Situation nicht nur für die betroffenen Unternehmen, sondern auch für die Bürger der USA besonders unangenehm. Solch einen Ersatz hatte man schliesslich immer <a href="http://epic.makingithappen.co.uk/">irgendwie angenommen</a> &#8211; aber HuffPo, DailyKos oder Drudge können diese Lücke ebenso wenig füllen wie die online-only-Ausgaben der traditionellen Zeitungen (siehe CSMonitor). Da muss selbst ich als hartgesottener Digitalisierungsfan die Handbremse ziehen und Bauchschmerzen bekommen. </p>
<p>Es wird also dringend Zeit, dass die reddit- und Digg-Leute mal die Köpfe zusammenstecken und eine Social-News-Seite entwickeln, die nicht innerhalb von Monaten zum Trollzoo degeneriert. Vielleicht sollten sie da Heise fragen.</p>
<p><b>Update:</b> Auf CNN <a href="http://money.cnn.com/2009/01/07/technology/lashinsky_google.fortune/index.htm">wünscht</a> sich auch Eric Schmidt eine Antwort auf diese Fragen. Immerhin scheint Google aber gewillt zu sein, an einer Lösung des Problems beteiligt zu sein.</p>
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		<title>Web 2.0-Bäumchen</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 11:12:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[bullshyt]]></category>
		<category><![CDATA[Neue neue neue Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[web2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonntag morgen ist Datenordnenzeit. Immer eine leicht deprimierende Erfahrung, wenn man dabei auf hierarchische Systeme wie Dateisysteme oder (in diesem Fall) die in Safari integrierte Bookmark-Funktionalität angewiesen ist.

Aber, Hoffnung naht: ein nettes datenbankgemischtes Dateisystem wird spätestens in Windows 8, nein sagen wir 9 verfügbar. Und wenn del.icio.us (bzw. das zugehörige Safari-Plugin) sich irgendwann damit abfindet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sonntag morgen ist Datenordnenzeit. Immer eine leicht deprimierende Erfahrung, wenn man dabei auf hierarchische Systeme wie Dateisysteme oder (in diesem Fall) die in Safari integrierte Bookmark-Funktionalität angewiesen ist.<br />
<a href="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2008/12/picture-3.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-112" title="picture-3" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2008/12/picture-3.png" alt="" width="452" height="88" /></a><br />
Aber, Hoffnung naht: ein nettes datenbankgemischtes Dateisystem wird spätestens in Windows 8, nein sagen wir 9 verfügbar. Und wenn del.icio.us (bzw. das zugehörige Safari-Plugin) sich irgendwann damit abfindet, dass es keinen Sinn macht 500 Tags in einem Dropdown anzuzeigen, wird vielleicht auch das noch für mich als Infomessy nutzbar.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>DiKo: E-Portfolios sind mehr?</title>
		<link>http://pudo.org/blog/2008/10/diko-e-portfolios-sind-mehr/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 08:04:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue neue neue Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
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		<category><![CDATA[digitale kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[eportfolio]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
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		<description><![CDATA[Der erste Educast der Vorlesung Digitale Kommunikation setzt sich mit dem Thema E-Portfolios auseinander.  Klaus Himpsl von der Universität Krems stellte das Thema als Gastdozent per Flash-Podcast vor.

Zunächst werden einige EU-Projekte zum Thema lebenslanges Lernen u. E-Portflios vorgestellt, deren Relevanz zunächst nicht offensichtlich wird: Wir wollen verstehen was es ist, nicht dass es sieben Milliarden kostet  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Educast der Vorlesung <em>Digitale Kommunikation</em> setzt sich mit dem Thema <strong>E-Portfolios </strong>auseinander.  Klaus Himpsl von der Universität Krems stellte das Thema als Gastdozent per Flash-Podcast vor.</p>
<ul>
<li>Zunächst werden einige EU-Projekte zum Thema lebenslanges Lernen u. E-Portflios vorgestellt, deren Relevanz zunächst nicht offensichtlich wird: Wir wollen verstehen was es ist, nicht dass es sieben Milliarden kostet <img src='http://pudo.org/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />   </li>
<li>Ziel eines E-Portfolios soll der (reformpädagogische) Wechsel von der Leistungsfeststellung zur Leistungsdarstellung sein. Mir ist leider undeutlich wieso eine Kontrolle der vorhandenen &#8220;Defizite&#8221; abzulehnen ist und wie genau eine Kompetenzorientierung zu einer Bewertung der Lernleistung beiträgt. </li>
<li>Metalernen und ein Fokus auf den Lernprozess leuchten zunächst ein, meine Frage ist jedoch: wie verhindere ich, dass der Prozess das Ergebnis in der Aufmerksamkeit verdrängt? Das Ziel Literacy zu lehren ist plausibel &#8211; aber zu welchem Preis? Mediatisiertes Lernen ist immer hauptsächlich Medien-lernen und damit gerät &#8211; zumindest in meiner Erfahrung &#8211; oft das eigentliche Ziel schnell aus den Augen. </li>
<li>Die zentrale Gliederungsfolie steht in ihrere Mehrdimensionalität einigen heftigeren Versionen der physischen Welttheorien nichts nach (11 Dimensionen, nach letzter Schätzung). Ob hier Möglichkeiten, Argumente oder Buzzwords gesammelt werden ist mir noch nicht ganz klar. </li>
<li>Die Vorstellung von E-Portfolios in Unternehmen scheint mir ein wenig spooky &#8211; hier wird eine Form der persönlichen Transparenz behandelt mit der ich mich nicht zu schnell anfreunden kann. Natürlich brauchen Manager (usw.) eine Möglichkeit die Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter einzuschätzen &#8211; ob für diesen Prozess jedoch ein E-Portfolio-Striptease notwendig ist? Vielleicht sollte acuh grade hier auf eine externe Einschätzung zurückgegriffen werden. </li>
<li>Der rapide Zerfall des Begriffs E-Portfolio nach der &#8220;<em>Was ist es?</em>&#8220;-Frage ist eindrucksvoll. Die &#8220;<em>eine Homepage auf der ich sage was ich kann und auf die Beweise verlinke</em>&#8220;-Definition drängt sich doch ein wenig auf. </li>
<li><strong>Idee</strong>: gibt es parallelen zwischen E-Portfolios und Code Review? Ist <a href="http://www.atlassian.com/software/crucible/">Crucible</a> ein Lerntool? Das wiederspricht zwar ein wenig dem laissez-faire Prinzip eines Lernenden-Blogs, macht aber aus Perspektive eines Schulbetriebs vielleicht durchaus Sinn?</li>
<li><em>Making learning visible</em> ist eine nette Pointe, die auch gleich die beiden zentralen Fragen irgendwie mit aufwirft: Bedeutet <em>visible </em>gleichzeitig <em>better</em>? Mein Verdacht ist: ja, aber die Vorlesung war eher auf den Präsentationspart fokussiert als auf den pädagogischen (oder hab ich was verpasst?). Zum anderen: wie gut kann die Sichtbarkeit meines Lernens aus meiner Lernaktivität ohne mein Zutun abgeleitet werden?Letztlich will ich ja kein Präsentationsportfolio anlegen, sondern ich will, dass mein Arbeitsportfolio in einer anderen Sichtweise extern zur Präsentation dienen kann. </li>
</ul>
<p>Insgesamt eine schöne Einführung in die E-Portfolios, die deren Nutzen als Präsentations- und Dokumentationstools gut darstellt aber m.E. ein bisschen zu wenig auf pädagogische Grundlagen eingeht.</p>
]]></content:encoded>
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