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	<title>pudoblog &#187; webdesign</title>
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	<description>friedrich lindenberg&#039;s weblog</description>
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		<title>tweetvote: Lessons learned</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 12:18:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Hype des Monats März ist Echtzeitsuche. Nachdem die Idee, Twitter &#38; Co könnten eine neue Form der Suche bereitstellen, nicht ganz neu ist hat sie in der vergangenen Woche offiziell Hype-Status erreicht. Spätestens als Eric Schmidt (CEO von Google) dann noch ein wenig Öl in die Flammen gegeben hat, ist &#8220;social search&#8221; abgehoben. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Hype des Monats März ist Echtzeitsuche. Nachdem die Idee, Twitter &amp; Co könnten eine neue Form der Suche bereitstellen, nicht ganz neu ist hat sie in der vergangenen Woche <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/five_sites_that_let_your_experience_the_real-time.php">offiziell Hype-Status</a> erreicht. Spätestens als Eric Schmidt (CEO von Google) dann noch <a href="http://blogs.reuters.com/mediafile/2009/03/04/googles-schmidt-twitter-is-poor-mans-email/">ein wenig Öl in die Flammen </a>gegeben hat, ist &#8220;social search&#8221; abgehoben. <a href="http://battellemedia.com/archives/004858.php">Der Konsens ist</a>, dass Google Ende des Monats pleite sein und von search.twitter.com ersetzt sein wird. Spätestens Mai.<span id="more-171"></span>Mir soll das ganz recht sein, <a href="http://pudo.org/blog/2009/02/mein-freund-der-tweet/">denn ich finde</a>, dass Twitter als Informationsnexus eine Menge Potential hat. Wenn man denn alles herausnehmen könnte, was Noise und nicht Signal ist. Mit solchen Gedanken begann der Samstagabend der vergangenen Woche. Also ran, <a href="http://tweetvote.infofaktur.de">tweetvote</a> muss entwickelt werden, ein kollaboratives tweet-Filter-System.</p>
<h2>Making of TweetVote</h2>
<p>Nach etwa vier Stunden, die erste Version:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-175" title="tv2" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/03/picture-71-300x254.png" alt="tv2" width="300" height="254" /></p>
<p style="text-align: left;">Ok, hier kann man voten, das ist gut. Es gibt auch die Möglichkeit, die Site per Tastatur zu bedienen, passt. Aber leider sehen die meisten Nutzer hauptsächlich eine Meldung, nämlich diese:</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-176" title="picture-6" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/03/picture-6-300x172.png" alt="picture-6" width="300" height="172" /></p>
<p style="text-align: left;">Das stört, also brauche ich mehr tweets. Und wo findet man die? Richtig, in der twitter-Suche. Die nächste Version &#8211; mittlerweile war es Sonntag &#8211; erlaubte daher, nach einem Begriff zu suchen:</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-177" title="picture-11" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/03/picture-11-292x300.png" alt="picture-11" width="292" height="300" /></p>
<p style="text-align: left;">Diese Version bot also unbegrenzt viel Unterhaltung, vorausgesetzt man folgt einem ausreichend aktivem Suchbegriff. Nächstes Problem: meine Tester. Die verlangten nämlich allesamt, die Seite sollte auch etwas für sie tun. Eine vollkommen verfahrene Erwartungshaltung natürlich, schließlich arbeiten Menschen für Computer und nicht andersrum. Aber gut, es kann geholfen werden. Diesmal mit Mehrfachansicht und einem ersten Empfehlungssystem:</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-178" title="picture-14" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/03/picture-14-300x166.png" alt="picture-14" width="300" height="166" /></p>
<p style="text-align: left;">Im Hintergrund läuft hier ein Bayes-Classifier (also im Prinzip ein Spam-Filter). Dieser Teil ist aber der am wenigsten aufwändige; hier kann man auf gute Libraries und ein wenig alten Eigencode zurückgreifen.</p>
<p style="text-align: left;">Insgesamt: Sehr schick, man beachte auch das neue Logo, welches zusammen mit Herrn Storbeck entstanden war. Leider ist die Version jedoch nicht mehr interaktiv, also brauche ich wieder meine Tastaturkommandos und ein Voting-System. Hier das Resultat bei der ersten öffentlichen Erwähnung auf Twitter:</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-179" title="picture-22" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/03/picture-22-300x221.png" alt="picture-22" width="300" height="221" /></p>
<p style="text-align: left;">Har har, selbst hochgevotet. Mittlerweile unterstützt das Tool sogar mehrere parallele Suchen, was allerdings zu etwas fiesen Ajax-Reloads im Hintergrund führt (&gt;10 Sek.). Die nächsten Schritte sind jetzt:</p>
<ul>
<li>Dokumentation und Publikation der API für die Seite. Wenn eines der großen Twittertools ein Voting einbauen würde, wäre das natürlich eine geniale Gelegenheit mehr Datemn zu sammeln und dadurch bessere Voraussagen machen zu können.</li>
<li>Empfehlungen von Tweets die man weder abonniert noch gesucht hat, die aber besonders gut zum eigenen Profil passen.</li>
<li>Weiterstudieren.</li>
</ul>
<h2>Soziale Suche</h2>
<p>Die meiste Zeit während der Entwicklung habe ich mit Sicherheit mit der Suchfunktion zugebracht. Das war auch so beabsichtigt, schließlich ist das der Hype des Monats. Das Problem ist nur: wenn soziale Suche die Zukunft ist, dann nicht die von Twitter. Das fängt damit an, dass search.twitter.com nicht viel mit twitter.com zu tun hat und andere Datenformate und Metaphern nutzt. Während man bei twitter rückwärts durch die Ergebnisseiten läuft, wechselt das bei search.twitter.com regelmäßig und ein wenig unberechenbar die Richtung.</p>
<p>Keine Chance hat, wer eine Suche zu einem Zeitpunkt beginnt und wenige Sekunden später fortsetzen will: wie in einem Buch ohne Lesezeichen verliert man natürlich jede Information darüber, wo man grade war. Das macht dann &#8220;Rückwärtssuchen&#8221;, also die Suche nach Einträgen die älter als ein bestimmter Referenz-Eintrag sind so gut wie unmöglich. Soziale Suche wird also ziemlich unberechenbar, unvollständig und langsam.</p>
<p>Vielleicht gibt es Google doch noch bis Oktober?</p>
<p><strong>Edit: </strong>Herr Martin S. aus G.-A. findet, dass sein Beitrag im obigen Text zu wenig Erwähnung findet. Es sei daher darauf hingewiesen, dass sein Paintshop-fu nicht nur maßgeblich an der Entstehung des Logos beteiligt war, sondern auch an &#8216;x&#8217;-Symbolen, Pfeilen mit verschiedenen Transparenzgraden und einer Lupe. Seine Rolle im konzeptionellen Teil der Arbeit ist schwer zu quantifizieren, sollte jedoch als grundlegend für den Erfolg des Projektes anerkannt werden. Herr Storbeck dankt seiner Frau, potentiellen Kindern und Martin Löffelholz. &#8211; die Redaktion.</p>
<p><a href="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/03/image_191.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-189" title="image_191" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/03/image_191-300x225.jpg" alt="image_191" width="300" height="225" /></a></p>
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		<title>MediaCampus sagt Hallo</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 08:49:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
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Nach einigen Monaten Vorarbeit ist gestern das Projekt MEDIACAMPUS offiziell gestartet. Das Projekt soll in Zukunft helfen die Studenten der Medienstudiengänge in Ilmenau untereinander und mit Auftraggebern aus den Instituten und aus der Wirtschaft zu vernetzen. Im Zentrum stehen dabei die vielen Medien-Projekte, die im Verlauf des Studiums angefertigt werden müssen. Sie sollen auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mediacampus.infofaktur.de/cms/"><img class="aligncenter" title="Mediacampus Logo" src="http://mediacampus.infofaktur.de/cms/fileadmin/html/img/mediacampus_logo.gif" alt="" width="269" height="49" /></a></p>
<p>Nach einigen Monaten Vorarbeit ist gestern das Projekt MEDIA<strong>CAMPUS</strong> offiziell gestartet. Das Projekt soll in Zukunft helfen die Studenten der Medienstudiengänge in Ilmenau untereinander und mit Auftraggebern aus den Instituten und aus der Wirtschaft zu vernetzen. Im Zentrum stehen dabei die vielen Medien-Projekte, die im Verlauf des Studiums angefertigt werden müssen. Sie sollen auf dem MEDIA<strong>CAMPUS</strong> präsentiert, und wenn alles gut läuft, in Zukunft auch kommentiert werden. Der MEDIA<strong>CAMPUS</strong> will damit zum Dienstleister für Medien-Projekte werden, der zwischen Projekten, Projektinitiatoren und anderen Parteien vermittelt. </p>
<p>Dabei leidet der MEDIA<strong>CAMPUS</strong> unter einem Problem: die PR des Projektes ist wesentlich weiter als das eigentliche Konzept. Die neue <a href="http://mediacampus.infofaktur.de/cms/">Projekt-Homepage</a> enthält daher im wesentlichen langweiliges Gefasel, welches nie einen Leser finden wird. Die <a href="http://mediacampus.infofaktur.de/cms/?id=65">Projektpräsentation</a> ist zwar nicht hässlich, aber weder für eine echte, umfangreiche Präsentation der Projekte durch die Projektteams selbst noch zur Interaktion der Besucher mit den eingetragenen Projekten existiert eine Möglichkeit. Damit ist der MEDIA<strong>CAMPUS</strong> eine schicke Facade, die es nun mit tatsächlicher Funktionalität zu befüllen gilt.</p>
<p>Lehrreich war in der Startphase des MEDIA<strong>CAMPUS</strong> für mich der Umgang mit dem CMS typo3: Zwar halte ich das beliebte Content Management System immernoch nicht für ein besonders fröhliches Stückchen Software, aber einige der Windungen des TypoScript sind mir nun verständlicher. Die Komplexität der Module und die schier unendlichen Möglichkeiten zur Anpassung rechtfertigen doch zumindest einen Teil Design-Entscheidungen in diesem Software-Packet.</p>
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