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	<title>pudoblog &#187; weltherrschaft</title>
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	<description>friedrich lindenberg&#039;s weblog</description>
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		<title>Adhocracy: Konzept-Diskussion</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 18:15:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen eines Projekts zur Implementation einer noch umfassenderen Liquid Democracy-Plattform kommt es momentan auf der entsprechenden Adhocracy-Instanz zu einer sehr spannenden Diskussion &#8230; über Adhocracy. Nachdem ich dort zunächst einige Thesen zum Adhocracy-Design getippt hatte, freue ich mich jetzt, dass dort eine Kontroverse aufkeimt. Wer also Lust hat, ein wenig über die Grundsätze von Liquid [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen <a href="http://demokratie.wikispaces.com/">eines Projekts</a> zur Implementation einer noch umfassenderen <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Liquid_Democracy">Liquid Democracy</a>-Plattform kommt es momentan auf der <a href="http://liqd.adhocracy.cc/instance/liqd">entsprechenden Adhocracy-Instanz </a>zu einer <a href="http://liqd.adhocracy.cc/motion/4OD9C">sehr spannenden Diskussion</a> &#8230; über Adhocracy. Nachdem ich dort zunächst einige Thesen zum Adhocracy-Design getippt hatte, freue ich mich jetzt, dass dort eine Kontroverse aufkeimt. Wer also Lust hat, ein wenig über die Grundsätze von Liquid Democracy, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wahlgeheimnis">geheime und namentliche Wahlen</a>, <a href="http://www.usemod.com/cgi-bin/mb.pl?SoftSecurity">Soft Security</a> oder kollektive Intelligenz zu diskutieren: <a href="http://liqd.adhocracy.cc/motion/4OD9C">macht mit</a>!</p>
<p>(Was meint ihr, wie oft bekomme ich das Wort &#8220;Adhocracy&#8221; in einen Satz?)</p>
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		<title>Die Volkskathedrale und der ein-Themen-Bazaar</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 17:42:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zweifellos einer der einprägsamsten Begriffe zum Thema Open Source stammt aus Eric Raymonds berühmten Essay The Cathedral and the Bazaar: das plausible Versprechen. Raymond beschreibt den Gedanken so:
When you start community-building, what you need to be able to present is a plausible promise. Your program doesn&#8217;t have to work particularly well. It can be crude, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zweifellos einer der einprägsamsten Begriffe zum Thema Open Source stammt aus Eric Raymonds berühmten Essay <a href="http://www.catb.org/~esr//writings/homesteading/cathedral-bazaar/">The Cathedral and the Bazaar</a>: das <em>plausible Versprechen</em>. Raymond <a href="http://www.catb.org/~esr//writings/homesteading/cathedral-bazaar/ar01s10.html">beschreibt</a> den Gedanken so:</p>
<blockquote><p>When you start community-building, what you need to be able to present is a <em>plausible promise</em>. Your program doesn&#8217;t have to work particularly well. It can be crude, buggy, incomplete, and poorly documented. What it must not fail to do is (a) run, and (b) convince potential co-developers that it can be evolved into something really neat in the foreseeable future.</p></blockquote>
<p><span id="more-209"></span>Liest man diesen Text aus einer politischen Perspektive, dann ist das &#8220;program&#8221; nicht zur Ausführung auf einem Computer sondern auf einem Staat gedacht, ein politisches Programm also. Nun ist es in der Bundesrepublik ungewöhnlich, Parteiprogramme mit Begriffen wie <em>roh</em>, <em>fehlerhaft</em>, <em>unvollständig</em> oder <em>zu wenig erklärt</em> zu beschreiben. Mit einer Ausnahme &#8211; der Piratenpartei. In der Presse hat es sich mittlerweile eingebürgert, die Piraten als eine <em>ein-Themen-Partei</em> zu beschreiben (wobei das Thema &#8220;das Internet&#8221; ist, wenn der Journalist das Programm nicht gelesen hat, oder &#8220;Bürgerrechte&#8221; wenn das nach den genutzten Soundbites unumgänglich wurde).</p>
<p>Die <em>ein-Themen-Partei</em> ist dabei &#8211; wahlweise &#8211; entweder der Beweis, dass Informatiker eine Bürgerinitiative und eine Partei nicht unterscheiden können oder ein netter Aufhänger um in eine mittlerweile etwas müßige Diskussion des sechs-Parteien-Systems überzugehen.</p>
<p>Viel nahe liegender finde ich, dass die Piraten-Nerds einfach nach einem Regelwerk spielen, dass sie längst beherrschen: der Open Source-Entwicklung. Raymonds Essay beantwortet nämlich einige der Fragen, die man zurecht an die Piraten stellen kann, allen Voraus die ein-Themen-Frage: Wird die Piratenpartei ein vollständiges Programm entwickeln?</p>
<blockquote><p>Every good work of software starts by scratching a developer&#8217;s personal itch. [...] If you have the right attitude, interesting problems will find you.</p></blockquote>
<p>Dass die Piraten damit anfangen, Politik im Heimterrain zu machen, ist klar. Die Frage ist vielmehr: Gelingt es den Piraten die <em>richtige Einstellung</em> zu bewahren um auch zum Zuhause anderer politischer Debatten zu werden? Die <em>richtige Einstellung</em> ist im Web: Offen sein, meritokratisch, sachlich. Wer mitmachen will, muss echte Gestaltungsmöglichkeiten ohne institutionelle Zwänge vorfinden.</p>
<blockquote><p>Treating your users as co-developers is your least-hassle route to rapid code improvement and effective debugging.</p></blockquote>
<p>Das klingt nach UserGeneratedWeb2.0Bullshyt, hat sich aber wiederholt als erstaunlich leistungsfähiger Modus bewiesen &#8211; Linux, Wikipedia, OpenStreetMap. Die Piraten sind keine <em>ein-Themen-Partei</em>. Die Piraten sind <em>unfertig</em>. Und <em>unfertig</em> ist in Open Source-Kreisen eine Einladung, ein Aufruf zur Mobilisierung.</p>
<p>Ob diese Adaption einer Methode gelingen wird weiß niemand, schließlich müssen zunächst neue Formen der Kooperation entwickelt werden um einen politischen Bazaar zu schaffen. Das Programm muss gemeinsam erarbeitet und zu Streitfragen ein Konsens gefunden werden. Besonders geeignet für diese Aufgabe ist sicher die <a href="http://www.liqd.de">Liquid Democracy</a>, ein Bugtracker für die Gesellschaft. Sie kann die zentrale Maxime verwirklichen, die in Raymonds&#8217; Essay steckt, <em>Linus&#8217; Law</em>:</p>
<blockquote><p>Given enough eyeballs, all bugs are shallow.</p></blockquote>
<p>Die Piraten wählen heißt nicht nur: Bürgerrechte wählen. Es heißt auch: eine neue Methode wählen, das Experiment einer offenen, gleichberechtigten Politik eingehen.</p>
<p>Wirtschaftskrise, Klimawandel, Bildungspolitik, Steuersystem: wir kommen.</p>
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		<title>Liquid Democracy</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 18:29:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit bald zwei Monaten habe ich mich mittlerweile der Liquid Democracy verschrieben. Deren Ansatz ist es, Demokratie nicht als heilige Staatsform, sondern als ein besonders erfolgreiches Muster sozialer Koordination zu verstehen. Wie kann man es vielen Leuten erlauben, gemeinsam an Entscheidungen über ihr Zusammenleben mitzuwirken?
Diese Frage hat natürlich viele Antworten, die meisten davon gehen aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit bald zwei Monaten habe ich mich mittlerweile der <a href="http://www.kuro5hin.org/story/2003/7/16/201556/896">Liquid Democracy</a> verschrieben. Deren Ansatz ist es, Demokratie nicht als heilige Staatsform, sondern als ein besonders erfolgreiches <a href="http://designingsocialinterfaces.com/patterns.wiki/index.php?title=Main_Page#Social_Patterns_.26_Best_Practices">Muster sozialer Koordination</a> zu verstehen. Wie kann man es vielen Leuten erlauben, gemeinsam an Entscheidungen über ihr Zusammenleben mitzuwirken?<span id="more-201"></span></p>
<p>Diese Frage hat natürlich viele Antworten, die meisten davon gehen aber von einer <strong>analogen Welt</strong> aus: direkte Kommunikation zwischen den Bürgern ist schwer; Andere mit gleichen oder ähnlichen Interessen zu finden ist schwer; Menschen zu koordinieren ist schwer. Deshalb kommt man zu Konstrukten wie der repräsentativen Demokratie: <a href="http://www.bundestag.de">600 Leute in einem Parlament</a> können vielleicht noch etwas erreichen, solang man ordentliche Regeln zur Gesetzgebung hat. Organisationen wie NGOs oder Parteien hingegen stehen hier vor der Wahl: basisdemokratische Entscheidungen behindern <a href="http://www.iswi.org">durch ihre Trägheit</a> oft eine effektive Entscheidungsfindung, gleichzeitig wären sie zur Einbeziehung der Mitglieder wünschenswert.</p>
<p>Soweit die analoge Welt. <strong>Im Web ändern sich nun aber die Spielregeln</strong>: direkte Kommunikation ist auf einmal <a href="http://twitter.com" target="_blank">trivial</a>; Gleichgesinnte zu finden erledigt oft die Informationsfabrik in der Wolke und um eine Gruppe von Menschen zu koordinieren braucht man nur eine Yahoo! Group oder ein Wiki. Liquid Democracy ist daher im Prinzip <strong>eine Wiki-Demokratie</strong>: Jeder kann Vorschläge einbringen, bestehende Ideen kommentieren und schließlich für oder gegen einen konkreten Antrag stimmen. Hinzu kommt <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Liquid_democracy#Delegated_voting">ein Twist</a>: wenn ich mich nicht qualifiziert fühle zu einem Themengebiet Entscheidungen zu treffen &#8211; oder schlicht keine Lust habe jeden Tag Wikiseiten zu lesen &#8211; dann steht mir frei, meine Stimme an einen anderen zu übertragen. Das kann für ein einzelnes Thema erfolgen, aber auch für einen ganzen Politikbereich.</p>
<p><a href="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/09/adhocracy_button.png"><img class="alignright size-full wp-image-203" title="adhocracy_button" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/09/adhocracy_button.png" alt="adhocracy_button" width="116" height="36" /></a>So entsteht eine neue Form der Demokratie, die wirklich verteilt, schnell und offen ist &#8211; ein richtiges Kind des Internet. Demokratisches Management wird damit zu einer pragmatischen Option für Organisationen, die ihre Mitglieder wirklich einbeziehen wollen &#8211; egal wo sie sich grade aufhalten und egal wann sie sich engagieren wollen.</p>
<p>Ein gutes Beispiel dafür ist die <a href="http://piratenpartei.de">Piratenpartei</a>, in deren Programm <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Liquid_Democracy">die Liquid Democracy seit der Gründung einen festen Punkt darstellt</a>. Besonders gefreut hat es mich daher, dass ich in Zukunft meinen eigenen Entwurf einer Liquid Democracy, <a href="http://adhocracy.cc">adhocracy.cc</a>, zusammen mit den engagierten Leuten beim Berliner Verein <a href="http://www.liqd.de">liqd</a> voran treiben und nach der Bundestagswahl vielleicht auch dem einen oder anderen Test innerhalb der Piraten unterwerfen kann.</p>
<p>Wer weiß: vielleicht werden wir in ein paar Jahren Liquid Democracy als etabliertes Tool des sozialen Webs in einem Atemzug mit Weblogs, Wikis und Social Networking Services nennen. Mich würde es freuen, denn so würde das Web auf seine eigene Art erwachsen &#8211; indem es lernt, seine eigenen Entscheidugnen zu treffen.</p>
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		<title>tweetvote: Lessons learned</title>
		<link>http://pudo.org/blog/2009/03/tweetvote-lessons-learned/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 12:18:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Hype des Monats März ist Echtzeitsuche. Nachdem die Idee, Twitter &#38; Co könnten eine neue Form der Suche bereitstellen, nicht ganz neu ist hat sie in der vergangenen Woche offiziell Hype-Status erreicht. Spätestens als Eric Schmidt (CEO von Google) dann noch ein wenig Öl in die Flammen gegeben hat, ist &#8220;social search&#8221; abgehoben. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Hype des Monats März ist Echtzeitsuche. Nachdem die Idee, Twitter &amp; Co könnten eine neue Form der Suche bereitstellen, nicht ganz neu ist hat sie in der vergangenen Woche <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/five_sites_that_let_your_experience_the_real-time.php">offiziell Hype-Status</a> erreicht. Spätestens als Eric Schmidt (CEO von Google) dann noch <a href="http://blogs.reuters.com/mediafile/2009/03/04/googles-schmidt-twitter-is-poor-mans-email/">ein wenig Öl in die Flammen </a>gegeben hat, ist &#8220;social search&#8221; abgehoben. <a href="http://battellemedia.com/archives/004858.php">Der Konsens ist</a>, dass Google Ende des Monats pleite sein und von search.twitter.com ersetzt sein wird. Spätestens Mai.<span id="more-171"></span>Mir soll das ganz recht sein, <a href="http://pudo.org/blog/2009/02/mein-freund-der-tweet/">denn ich finde</a>, dass Twitter als Informationsnexus eine Menge Potential hat. Wenn man denn alles herausnehmen könnte, was Noise und nicht Signal ist. Mit solchen Gedanken begann der Samstagabend der vergangenen Woche. Also ran, <a href="http://tweetvote.infofaktur.de">tweetvote</a> muss entwickelt werden, ein kollaboratives tweet-Filter-System.</p>
<h2>Making of TweetVote</h2>
<p>Nach etwa vier Stunden, die erste Version:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-175" title="tv2" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/03/picture-71-300x254.png" alt="tv2" width="300" height="254" /></p>
<p style="text-align: left;">Ok, hier kann man voten, das ist gut. Es gibt auch die Möglichkeit, die Site per Tastatur zu bedienen, passt. Aber leider sehen die meisten Nutzer hauptsächlich eine Meldung, nämlich diese:</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-176" title="picture-6" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/03/picture-6-300x172.png" alt="picture-6" width="300" height="172" /></p>
<p style="text-align: left;">Das stört, also brauche ich mehr tweets. Und wo findet man die? Richtig, in der twitter-Suche. Die nächste Version &#8211; mittlerweile war es Sonntag &#8211; erlaubte daher, nach einem Begriff zu suchen:</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-177" title="picture-11" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/03/picture-11-292x300.png" alt="picture-11" width="292" height="300" /></p>
<p style="text-align: left;">Diese Version bot also unbegrenzt viel Unterhaltung, vorausgesetzt man folgt einem ausreichend aktivem Suchbegriff. Nächstes Problem: meine Tester. Die verlangten nämlich allesamt, die Seite sollte auch etwas für sie tun. Eine vollkommen verfahrene Erwartungshaltung natürlich, schließlich arbeiten Menschen für Computer und nicht andersrum. Aber gut, es kann geholfen werden. Diesmal mit Mehrfachansicht und einem ersten Empfehlungssystem:</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-178" title="picture-14" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/03/picture-14-300x166.png" alt="picture-14" width="300" height="166" /></p>
<p style="text-align: left;">Im Hintergrund läuft hier ein Bayes-Classifier (also im Prinzip ein Spam-Filter). Dieser Teil ist aber der am wenigsten aufwändige; hier kann man auf gute Libraries und ein wenig alten Eigencode zurückgreifen.</p>
<p style="text-align: left;">Insgesamt: Sehr schick, man beachte auch das neue Logo, welches zusammen mit Herrn Storbeck entstanden war. Leider ist die Version jedoch nicht mehr interaktiv, also brauche ich wieder meine Tastaturkommandos und ein Voting-System. Hier das Resultat bei der ersten öffentlichen Erwähnung auf Twitter:</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-179" title="picture-22" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/03/picture-22-300x221.png" alt="picture-22" width="300" height="221" /></p>
<p style="text-align: left;">Har har, selbst hochgevotet. Mittlerweile unterstützt das Tool sogar mehrere parallele Suchen, was allerdings zu etwas fiesen Ajax-Reloads im Hintergrund führt (&gt;10 Sek.). Die nächsten Schritte sind jetzt:</p>
<ul>
<li>Dokumentation und Publikation der API für die Seite. Wenn eines der großen Twittertools ein Voting einbauen würde, wäre das natürlich eine geniale Gelegenheit mehr Datemn zu sammeln und dadurch bessere Voraussagen machen zu können.</li>
<li>Empfehlungen von Tweets die man weder abonniert noch gesucht hat, die aber besonders gut zum eigenen Profil passen.</li>
<li>Weiterstudieren.</li>
</ul>
<h2>Soziale Suche</h2>
<p>Die meiste Zeit während der Entwicklung habe ich mit Sicherheit mit der Suchfunktion zugebracht. Das war auch so beabsichtigt, schließlich ist das der Hype des Monats. Das Problem ist nur: wenn soziale Suche die Zukunft ist, dann nicht die von Twitter. Das fängt damit an, dass search.twitter.com nicht viel mit twitter.com zu tun hat und andere Datenformate und Metaphern nutzt. Während man bei twitter rückwärts durch die Ergebnisseiten läuft, wechselt das bei search.twitter.com regelmäßig und ein wenig unberechenbar die Richtung.</p>
<p>Keine Chance hat, wer eine Suche zu einem Zeitpunkt beginnt und wenige Sekunden später fortsetzen will: wie in einem Buch ohne Lesezeichen verliert man natürlich jede Information darüber, wo man grade war. Das macht dann &#8220;Rückwärtssuchen&#8221;, also die Suche nach Einträgen die älter als ein bestimmter Referenz-Eintrag sind so gut wie unmöglich. Soziale Suche wird also ziemlich unberechenbar, unvollständig und langsam.</p>
<p>Vielleicht gibt es Google doch noch bis Oktober?</p>
<p><strong>Edit: </strong>Herr Martin S. aus G.-A. findet, dass sein Beitrag im obigen Text zu wenig Erwähnung findet. Es sei daher darauf hingewiesen, dass sein Paintshop-fu nicht nur maßgeblich an der Entstehung des Logos beteiligt war, sondern auch an &#8216;x&#8217;-Symbolen, Pfeilen mit verschiedenen Transparenzgraden und einer Lupe. Seine Rolle im konzeptionellen Teil der Arbeit ist schwer zu quantifizieren, sollte jedoch als grundlegend für den Erfolg des Projektes anerkannt werden. Herr Storbeck dankt seiner Frau, potentiellen Kindern und Martin Löffelholz. &#8211; die Redaktion.</p>
<p><a href="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/03/image_191.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-189" title="image_191" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/03/image_191-300x225.jpg" alt="image_191" width="300" height="225" /></a></p>
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		<title>Common Future Wiki</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 21:51:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Common Future]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit einigen Tagen ist mittlerweile die neue Webseite des Common Future Think Tank online. Ziel war es, ein globales Netzwerk von Studenten zu präsentieren, das gemeinsam nach Lösungen für ökologische, ökonomische und soziale Probleme suchen will.
Nachdem zunächst eine recht konventionelle CMS-Seite mit fertigen Publikationen der Gruppe geplant war, kam es Ende Dezember zur Revolution: wieso [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-151" title="auge" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2009/02/auge-300x154.jpg" alt="auge" width="300" height="154" />Seit einigen Tagen ist mittlerweile die neue Webseite des <a href="http://www.common-future.org">Common Future Think Tank</a> online. Ziel war es, ein globales Netzwerk von Studenten zu präsentieren, das gemeinsam nach Lösungen für ökologische, ökonomische und soziale Probleme suchen will.</p>
<p>Nachdem zunächst eine recht konventionelle CMS-Seite mit fertigen Publikationen der Gruppe geplant war, kam es Ende Dezember zur Revolution: wieso braucht unsere Gruppe denn ein CMS, wenn wir intern längst über ein Wiki verfügen? Könnte es nicht sogar sein, dass unser bislang recht stiefmütterlich genutzes, internes Wiki grade wegen seiner fehlenden Öffentlichkeit nicht wirklich in Gang kommt?</p>
<p><span id="more-149"></span></p>
<p>Und mehr noch: warum wollen wir überhaupt eine Trennung zwischen Intranet und Webseite? Warum wollen wir zwischen Mitgliedern und Fremden unterscheiden? Diese Fragen &#8211; insbesondere im Rahmen eines Besuchs in Hamburg Anfang Januar &#8211; mit manch einem eingefleischtem NGO-Aktivisten zu führen war für mich ein spannendes Projekt. Das tiefe Verständnis für soziale Medien, dass die Teilnehmer der gesamten Diskussion an den Tag legten hat mich ebenso beeindruckt wie der Wille, neue und unerprobte Konzepte zu übernehmen. </p>
<p>Genauso bei der Umsetzung: wie können wir in einem Wiki eine tiefgreifende Diskussion führen? Wie kann ein Wiki eine Community etablieren und aufrechterhalten? Brauchen wir ein eigenes soziales Netzwerk um neben sachlichen Worten auch menschlichen Kontakt zu vermitteln? Diese Fragen hatten sich bei meinen bisherigen <a href="http://amwiki.de">Wiki-Versuchen</a> nicht in dieser Intensität gestellt, sind aber mittlerweile zu den zentralen Herausforderungen von Common Future geworden. Und auch wenn ich bisher nicht glaube, dass wir die Antworten für unsere Gruppe gefunden haben, gibt es erste positive Anzeichen: zur kommenden Klimakonferenz in Kopenhagen findet mittlerweile im neuen Wiki ein recht <a href="http://common-future.org/wiki/Copenhagen_Conference">reger Austausch</a> statt.</p>
<p>Für die Mitglieder der IT-Gruppe von Common Future bleibt aber noch einiges zu tun: viele Wiki-Anfänger sorgen dafür, dass ich mich zeitweise zu regelrechten Move/Delete-Parties genötigt sehe und mir schon ein eigenes Sortiment von <a href="http://common-future.org/wiki/Template:Tldr">Läster-Templates</a> zugelegt habe, mit denen ich die armen Politfrieks bei gegebenem Anlass zurechtstauche. Auch das Layout ist bisher auf eine verständliche Kombination aus Entsetzen und Spott gestoßen, obwohl meine <a href="http://germanwatch.org">unwissenschaftlichen Recherchen</a> zum Thema ergeben hatten, dass besagte Frieks große Fans des &#8230; Minimallayouts sind.</p>
<p>Wer sich also mal einen Eindruck machen will: das <a href="http://common-future.org">Common Future Wiki</a> hat ab sofort 24 Stunden am Tag geöffnet und sucht dringend neue Mitarbeiter.</p>
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		<title>Einmal Webservice schreiben, bitte&#8230;</title>
		<link>http://pudo.org/blog/2008/12/einmal-webservice-schreiben-bitte/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 09:57:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; danach schreib ich ne Bachelorarbeit, versprochen!
 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2008/12/picture-18.png"><img class="size-medium wp-image-126 aligncenter" title="status" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2008/12/picture-18-300x61.png" alt="" width="300" height="61" /></a>&#8230; danach schreib ich ne Bachelorarbeit, versprochen!</p>
<p style="text-align: center;"> </p>
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		<title>Codewut</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 21:27:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht wirklich medienwissenschaftlich hat sich für mich bislang der Dezember angelassen. Wo eigentlich meine Bachelorarbeit und der normale Uni-Betrieb im Vordergrund stehen sollte hat sich ein kleines, aber extrem zeitaufwändiges Hobby-Projekt mittlerweile in den Vordergrund gedrängt. 
Und obwohl es sich dabei eigentlich um ein top-geheimes Undercovervorhaben handelt, wissen die meisten Leser dieses Blogs ohnehin, worum es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2008/12/pudo-250x250.png"><img class="alignright size-full wp-image-104" title="pudo-250x250" src="http://pudo.org/blog/wp-content/uploads/2008/12/pudo-250x250.png" alt="" width="250" height="250" /></a>Nicht wirklich medienwissenschaftlich hat sich für mich bislang der Dezember angelassen. Wo eigentlich meine Bachelorarbeit und der normale Uni-Betrieb im Vordergrund stehen sollte hat sich ein kleines, aber extrem zeitaufwändiges Hobby-Projekt mittlerweile in den Vordergrund gedrängt. </p>
<p>Und obwohl es sich dabei eigentlich um ein top-geheimes Undercovervorhaben handelt, wissen die meisten Leser dieses Blogs ohnehin, worum es geht: den whuffie dispenser, mittlerweile aka &#8220;reputes&#8221;. Mehr Informationen dazu, was ein &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Whuffie">whuffie</a> dispenser&#8221; ist, warum ich einen baue und wie der funktioniert wird es hier wohl bald geben. </p>
<p>Nicht vorenthalten wollte ich den werten Lesern dieses Blogs allerdings die obige Grafik, die von der aktuellen alpha-Version generiert wurde. Wer herausfindet, was es ist bekommt einen Glühwein von mir ausgegeben <img src='http://pudo.org/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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